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Neue Solidarität
Nr. 13-14, 26. März 2026

Plant die Epstein-Clique einen neuen 11. September
als Vorwand für den Einsatz von Atomwaffen?

Sechs unabhängige Kandidaten für politische Ämter in den Vereinigten Staaten – Repräsentantenhaus, Senat und Präsidentschaft – veröffentlichten am 17. März die folgende Erklärung, die über das Internet und als Flugblatt im ganzen Land verbreitet wird.

* * *

Wird sich Ihr Nachbar wieder täuschen lassen?

Wir, die unterzeichnenden Kandidaten für öffentliche Ämter, rufen das amerikanische Volk auf, zu handeln, bevor der Angriff auf den Iran, der auf einen Regimewechsel abzielt, unumkehrbare Folgen hat.

Wir befinden uns nun in der dritten Woche des illegalen Angriffskriegs der USA und Israels auf den Iran – eines Angriffs, der ohne Kriegserklärung, ohne Abstimmung im Kongreß und ohne klar definiertes Ziel gestartet wurde. Wir wissen nicht, wie viele Menschen getötet wurden oder wie groß der Schaden ist, weil die Zensur beispiellos ist. Wir wissen aber, daß es eine amerikanische Tomahawk-Rakete war, die eine Grundschule für Mädchen traf und 168 Schülerinnen sowie 14 Lehrer und Mitarbeiter tötete. Die US-Regierung räumt ein, daß bislang 13 Amerikaner ums Leben gekommen sind.

Beide Kammern des Kongresses haben das amerikanische Volk im Stich gelassen, indem sie sich weigerten, ihrer verfassungsmäßigen Pflicht gemäß Artikel I, Abschnitt 8 nachzukommen, über eine Kriegserklärung zu entscheiden. Alle Kongreßmitglieder, die gegen die Durchsetzung der War Powers Resolution gestimmt haben, sollten abgesetzt werden.

Unser „Kriegsethos“ fordernder „Kriegsminister“ Pete Hegseth hat uns gesagt, es sei inakzeptabel, „daß religiöse Fanatiker eine Atombombe besitzen“. Aber die gefährlichsten religiösen Fanatiker, die heute Zugang zu einer Atombombe haben, sind diejenigen in den Vereinigten Staaten und in Israel.

Die Military Religious Freedom Foundation berichtete, daß sie innerhalb von 48 Stunden nach Beginn der Bombardierung des Iran über hundert Beschwerden von Soldaten erhalten hat. Ein Unteroffizier schrieb, sein Vorgesetzter habe „uns gedrängt, unseren Truppen zu sagen, dies sei ‚alles Teil von Gottes göttlichem Plan‘, und ‚Präsident Trump sei von Jesus Christus gesalbt‘, ihn auszuführen“. Das Grinsen auf dem Gesicht des Vorgesetzten sei dabei höchst unpassend und beunruhigend gewesen.

Jüngsten Umfragen zufolge lehnen zwischen 52% und 70% der Amerikaner diesen Krieg ab. Präsident Trumps Republikanische Partei steht bei den kommenden Kongreßwahlen im November wahrscheinlich vor einer schweren Niederlage. (Und korrupten Demokraten wie Senator Chuck Schumer wäre es am liebsten, wenn der Krieg weiter andauert, um eine Niederlage der Republikaner sicherzustellen, selbst auf die Gefahr eines Atomkriegs hin.) Der Iran ist alles andere als gespalten, geschwächt und anfällig für einen Regimewechsel, im Gegenteil, der Angriffskrieg der Vereinigten Staaten und Israels eint ihn immer mehr.

Warum ein neuer 11. September in Vorbereitung sein könnte

Wenn der Benzinpreis immer weiter steigt und immer mehr Amerikaner sterben – was beides wahrscheinlich ist –, dann wird sich das amerikanische Volk immer mehr gegen dieses Militärabenteuer wenden. Diejenigen, die dem geistig labilen Präsidenten Donald Trump eingeredet haben, das würde ein schneller und leichter Sieg, könnten einen Terroranschlag unter falscher Flagge vorbereiten, den man dem Iran anlasten könnte, damit die Amerikaner den Krieg, den sie jetzt ablehnen, doch noch unterstützen.

In Washington ist zunehmend davon die Rede, eine „taktische Atombombe“ einzusetzen – mit niedriger Sprengkraft, die aber trotzdem eine Büchse der Pandora öffnen würde, mit neuen alarmierenden Möglichkeiten einer gefährlichen Eskalation, bis hin zu einem großen thermonuklearen Weltkrieg.

Was wäre der Vorwand für den Einsatz einer Atombombe?

Besonders alarmiert sind wir über einen Kommentar diese Woche in The Hill von Harlan Ullman, einem leitenden Mitarbeiter des Atlantic Council und einem der Hauptarchitekten der im Irak angewandten Doktrin von „Furcht und Schrecken“. Ullman behauptet, konventionelle strategische Bombardierungen würden den Iran nicht zur Kapitulation zwingen, und „strategische Bombardierungen haben in der Geschichte nur ein einziges Mal zur Kapitulation geführt“, nämlich in Hiroshima und Nagasaki. Er kommt zu dem Schluß, daß die Vereinigten Staaten, wenn sie den Iran zur Kapitulation zwingen wollen, den Einsatz von Atomwaffen in Betracht ziehen müßten. Diese Argumentation erscheint in einer Zeitung, die täglich an alle Kongreßmitglieder verteilt wird. Alle gewählten Amtsträger in Washington müssen sie sofort lautstark zurückweisen.

Der Irankrieg muß jetzt aufhören

Für uns ist es eine Tragödie, daß Amerika im Jahr 2026, wenn unser Land eigentlich den 250. Jahrestag unserer Unabhängigkeitserklärung vom Britischen Empire feiern sollte, stattdessen damit droht, einen nuklearen Weltuntergang und das Ende der Zivilisation herbeizuführen – ganz im Geiste dieses Britischen Empire, von dem wir die Welt befreien wollten.

Eine Möglichkeit, diesem Kriegswahn Einhalt zu gebieten, wäre die Einleitung strafrechtlicher Ermittlungen gegen die prominenten Personen, deren Namen mehrfach in den Epstein-Akten auftauchen, eingeschlossen diejenigen, die möglicherweise bereits aus ihren jeweiligen Institutionen ausgeschieden sind, um einer weiteren Überprüfung zu entgehen. Die Tatsache, daß mehr als ein Dutzend Frauen, die als Teenager Opfer gewaltsamen sexuellen Mißbrauchs durch Epstein und seine Kunden wurden (von denen viele von diesem Krieg profitieren), immer noch nicht vom Justizministerium für weitere Ermittlungen und strafrechtliche Verfolgung befragt wurden, deutet darauf hin, daß die Epstein-Kaste die amerikanische Regierung in der Tasche hat. Wir, das Volk, müssen unser Land zurückerobern.

Der Krieg gegen den Iran muß jetzt aufhören.

Wenn unsere Regierung diesen kriminellen Angriffskrieg nicht beendet, müssen wir, das Volk, unsere Regierung austauschen. Diese Arbeit beginnt jetzt.


Unterzeichner

  • Diane Sare, unabhängige Kandidatin für das Amt des US-Präsidenten 2028

  • Jose Vega, unabhängiger und demokratischer Vorwahlkandidat für den US-Kongreß, 15. Wahlkreis von New York

  • Brian McGinnis, Kandidat der Grünen für den US-Senat, North Carolina

  • Anthony Aguilar, Oberstleutnant a.D., Kandidat der Grünen für den US-Kongreß, 13. Wahlkreis von North Carolina

  • Rob „Rush“ Ruszkowski, unabhängiger Kandidat für den US-Kongreß, 14. Wahlkreis von Georgia

  • Frankie Lozada, Kandidat der Demokratischen Partei für den US-Kongreß, 4. Wahlkreis von New York


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