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Neue Solidarität
Nr. 52, 26. Dezember 2019

Schönheit und klassische Kunst: Die kulturelle Seidenstraße

Wie beschließen unsere Dokumentation der Bad Sodener Konferenz des Schiller-Instituts am 16./17. November mit den Beiträgen der vierten Vortragsrunde.

Diane Sare, die Leiterin des Chorprojekts des Schiller-Instituts in Manhattan, eröffnete die Runde mit dem Vortrag „Die Notwendigkeit einer klassischen Renaissance für die Jugend“. Sie beschrieb den kulturellen Verfall, der sich nicht zuletzt in zunehmender Gewalttätigkeit äußert, und verwies als Ursache auf die Entmenschlichung des Menschenbildes. Sie berichtete dann über ihre Arbeit mit mehreren Chören im Großraum New York.

Die italienische Sopranistin und Gesangslehrerin Antonella Banaudi, die mit dem Schiller-Institut in verschiedenen Projekten zur Verdi-Stimmung und Opern-Meisterklassen zusammenarbeitete, sprach über das Thema „LaRouche und die Einheit von Kunst und Wissenschaft“ und zeigte auf, wie unsinnig die heute übliche, von LaRouche heftig kritisierte Trennung von Kunst und Wissenschaft ist.

Elvira Green, die 30 Jahre lang Mitglied der Metropolitan Opera war und die Spiritual Renaissance Singers in Greensboro in Nord-Carolina gründete, sprach über „Wahre Freiheit durch wahre Kunst: der einzigartige Beitrag der Negro Spirituals zur klassischen Bildung in Amerika“.

Helga Zepp-LaRouche schloß die Vortragsrunde, indem sie auf Friedrich Schillers Erkenntnis nach dem Zusammenbruch der Französischen Revolution verwies, „daß von nun an eine Verbesserung der Politik nur noch durch die ästhetische Erziehung des Menschen“ möglich sei.