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Neue Solidarität
Nr. 13-14, 1. April 2021

Den drohenden Existenzkrisen der Menschheit entkommen

Von Alexander Hartmann

Eine zweitägige Internetkonferenz des Schiller-Instituts bot eine Plattform, um über Maßnahmen gegen die zahlreichen Krisen, die die Welt bedrohen, zu beraten.

„Die Welt am Scheideweg: Zwei Monate nach dem Antritt der neuen US-Regierung“, lautete das Thema der Internetkonferenz des Schiller-Instituts am 20. und 21. März, zwei Monate nach dem Antritt der Regierung Biden. In diesem Moment der Krise der Zivilisation, die eine Zusammenarbeit zwischen den Nationen der Welt dringend erforderlich macht, kommt es stattdessen zu einem Zusammenbruch in ein wirtschaftliches, soziales, medizinisches und strategisches Chaos.

Diese Konferenz erwies sich als eine einzigartige Gelegenheit, da führende Sprecher aus Rußland, China, Mexiko, Argentinien, Syrien, Jemen, Europa, den Vereinigten Staaten und anderen Ländern die Krise und ihre Lösungen ansprachen und bewiesen, daß diese Lösungen sowohl dringend notwendig als auch unmittelbar machbar sind.

Im zweiten, „strategischen“ Konferenzabschnitt hielten hochrangige Vertreter Rußlands und Chinas wichtige Vorträge, während sich am selben Wochenende die Spannungen zwischen den drei Supermächten mit der Abberufung des russischen Botschafters aus Washington und der öffentlichen Konfrontation beim Treffen von Spitzenfunktionären der USA und Chinas in Alaska zuspitzten.

Im dritten Konferenzabschnitt am Sonntagmorgen verurteilte der hochdekorierte Veteran der US-Marines, konservative Republikaner und ehemalige Landessenator von Virginia, Oberst a.D. Richard Black, mutig und kühn die Kriegspolitik der Vereinigten Staaten und der NATO in Südwestasien, insbesondere in Syrien, und forderte: „Das muß aufhören!“

Im Rahmen dieser Sitzung konnten Vertreter der Regierungen von Jemen, Syrien und Irak direkt zu Amerikanern, Europäern und jungen Iberoamerikanern sprechen – das war für viele der mehreren tausend Menschen, die die Konferenz online verfolgten, eine Premiere.

Im Detail wurde ein Weg vorgestellt – die Nordamerikanische Gürtel- und Straßen-Initiative (NABRI) –, wie die Vereinigten Staaten und China zum gegenseitigen Vorteil wirtschaftlich kooperieren können, um die hochtechnologische Entwicklung der Nationen Mexikos, Mittel- und Südamerikas zu unterstützen.

Zwei Sitzungen dieser außergewöhnlichen Konferenz entlarvten – auf eine für Fachleute und Laien gleichermaßen verständliche Weise – den „Grünen New Deal“ als wissenschaftlichen Betrug und wirtschaftlich destruktiv.

Vielleicht am wichtigsten war, daß in der Konferenz das Komitee für die Coincidentia oppositorum (das Zusammenfallen der Gegensätze) auftrat, eine Kooperation führender medizinischer Fachleute mit Farmern und Militärveteranen, die sich dafür einsetzen, in allen Ländern der Welt moderne Gesundheitssysteme aufzubauen und Jugendgesundheitskorps auszubilden, um die Pandemie zu bekämpfen und die Nahrungsmittelproduktion zu verdoppeln, um die wachsende Hungersnot zu bekämpfen. Dieses Komitee, eine Idee von Helga Zepp-LaRouche und der ehemaligen obersten Gesundheitsbeamtin der USA Joycelyn Elders, ist selbst eine einzigartige soziale Kraft durch die Vereinigung von Gegensätzen, die sie schafft.

Die Diskussionen warfen ein Licht auf die Universalität der Ziele der Menschheit und auf die Möglichkeit, ein weit besseres Paradigma für zukünftige menschliche Beziehungen zu erreichen, wenn die oligarchische Vergangenheit hinweggefegt wird.

Die kulturelle Ödnis beheben

Die Eröffnungssitzung der Konferenz war ein sorgfältig zusammengestelltes Panel mit dem Titel „Behebung der kulturellen Ödnis: Die Dringlichkeit einer neuen Renaissance“. Die Absicht war, Staatsführungen und Bürgern, die diese Probleme lösen werden, die Notwendigkeit klassischer Poesie und Musik zu vermitteln. Die Sitzung moderierte Jason Ross, die Hauptrede hielt die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche. Sie begann angemessen mit einem Video-Konzertausschnitt des Violinisten Norbert Brainin, dem ehemaligen Primgeiger des berühmten Amadeus-Quartetts, und des Pianisten Carlo Levi-Minzi aus dem Jahr 1987, mit Musik Beethovens anläßlich des 65. Geburtstags von Lyndon LaRouche.

In ihrem Vortrag „Endet die Menschheitsgeschichte in einer Tragödie, oder geht sie mit einem neuen Paradigma weiter?“ schilderte Helga Zepp-LaRouche die äußerst turbulente Weltlage, für die charakteristisch sei, daß US-Präsident Biden kürzlich den russischen Präsidenten Putin einen Mörder nannte, und die sich nun wie in einem Drama zu einem Moment der Entscheidung zuspitzt. Die entscheidende Lösung liege im Zugang zu einem höheren Prinzip.

Sie zitierte einen Aufsatz ihres verstorbenen Mannes Lyndon LaRouche aus dem Jahr 2007, in dem er über den „vierten Phasenraum“ neben der Geosphäre, der Biosphäre und der Noosphäre sprach – eine Kombination aus klassischer Kunst, Wissenschaft und Staatskunst, die ein einziges Subjekt bilden, das die wahre Substanz der Geschichte ist. Politische Entscheidungsträger müßten Zugang zu diesem vierten Phasenraum haben.

Sie blickte dann zurück auf die Entwicklung von Chinas Belt & Road-Initiative, angefangen damit, daß China 1978 eines der ärmsten Länder der Welt war, aber durch die Anwendung der Prinzipien der physischen Wirtschaft über 40 Jahre mehr als 800 Millionen Chinesen aus der Armut holte. Die Eurasische Landbrücke, entwickelt von Lyndon und Helga LaRouche nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, wäre der perfekte Friedensplan für das 21. Jahrhundert gewesen, wurde aber aus geopolitischen Gründen verworfen. Während China maximalen Wert auf Innovation und Kreativität der Menschen lege, setze die malthusianische Fraktion im Westen auf geringere Energieflußdichte und Bevölkerungsreduktion.

Wir müßten das künstlich geschaffene malthusianische Paradigma überwinden, argumentierte sie, und zum Prinzip der Universalgeschichte zurückkehren. Jede große Kultur habe ihre eigene Renaissance hervorgebracht, wobei jede zur Entwicklung der menschlichen Kultur – dem vierten Phasenraum – beitrug. Durch die Universalgeschichte, die uns als menschliche Gattung auszeichnet, biete ein Dialog dieser verschiedenen Kulturen ein konkretes Mittel zur Lösung der gegenwärtigen Krise. (Den Text ihres Vortrags finden Sie in dieser Ausgabe.)

Dennis Speed sprach dann über „Das poetische Prinzip – warum und wie Amerikaner zur klassischen Kultur zurückkehren müssen“. Er begann mit einer Aufnahme des Tenors George Shirley, der Franz Schuberts Lied An die Musik vortrug. Speed bemerkte, es gebe keinen wesentlichen Unterschied zwischen dem Geist des deutschen Lieds und des afroamerikanischen Spirituals. Dies wurde von William Warfield demonstriert, der das Spiritual Lit'l Boy von Roland Hayes vortrug. Anhand einer Reihe schöner künstlerischer Darbietungen, darunter die dramatische Lesung von Abraham Lincolns zweiter Antrittsrede und seiner Gettysburger Ansprache durch den Baß Simon Estes, die Rezitation eines Monologs des Claudius aus Shakespeares Hamlet durch Dikran Tulaine und viele andere, demonstrierte Speed das universelle Prinzip, daß der Wahrheit eine Schönheit innewohnt.

Liliana Gorini, die Vorsitzende der italienischen LaRouche-Bewegung Movisol, hielt dann anläßlich des 700. Todestages von Dante Alighieri einen Vortrag über Dante, in dem sie aufzeigte, daß die Entwicklung einer Nationalsprache eng mit dem Konzept eines Nationalstaates verbunden ist. Sie demonstrierte, wie Dante bewußt die Nationalsprache schuf, um Italien von der Oligarchie zu befreien. Seine Göttliche Komödie sei eine Abhandlung über Geschichte, Religion, Wissenschaft, Wirtschaft und Poesie. Dante wurde zum Nationaldichter, und viele seiner Verse werden noch heute in der Alltagssprache verwendet. Dies sei ein wahres Beispiel für den Dialog der Kulturen. Dank Dante sollten wir aus der Hölle – der Pandemie und der sozialen Krise – herauskommen, wenn wir zu den Sternen aufschauen. (Den Text ihres Vortrags finden Sie in dieser Ausgabe.)

Anschließend präsentierte Diane Sare „Beethoven im Garten von Gethsemane“. Anhand von Beispielen aus Beethovens Heiligenstädter Testament, „Es ist vollbracht“ aus Bachs Johannespassion und Beethovens Klaviersonate Op. 110 demonstrierte sie das Prinzip des Erhabenen. (Den Text ihres Vortrags finden Sie in dieser Ausgabe.)

Carolina Domínguez, ein führendes Mitglied der LaRouche-Bewegung in Mexiko, stellte eindrucksvoll ein Bildungsprogramm für Jugendliche vor, das auf der Aufarbeitung von Originalentdeckungen der großen Geister der Geschichte beruht. Sie ermutigte alle, diese Petition zu unterschreiben und zu verbreiten, damit LaRouches Ideen an Universitäten in aller Welt gelehrt werden.

Es folgte eine Aufführung von Abendlied unterm gestirnten Himmel von Ludwig van Beethoven durch John Sigerson und Margaret Greenspan.

Abgerundet wurde das Panel durch den Vortrag der Präsidentin des amerikanischen Schiller-Instituts, Megan Dobrodt, über die „Drei Mars-Missionen und die galaktische Gattung“. Die drei jüngsten Marsmissionen der Emirate, der USA und Chinas seien „Abgesandte“ der Menschheit, die den menschlichen Sinnesapparat auf neue Welten erweitern. Ironischerweise könne gerade das, was weit weg der Erde geschieht, das wichtigste auf der Erde sein. Raumfahrt kenne keine Landesgrenzen, sie ist ein sozialpolitisches Bekenntnis und erhebt den menschlichen Geist – sie symbolisiere, daß der Mensch seine Fähigkeit nicht verloren hat, den Gordischen Knoten zu durchschlagen. Mars-Missionen haben einen ausgesprochen internationalen Charakter. In diesem Monat haben Rußland und China beschlossen, eine Basis am Südpol des Mondes zu errichten, die der Mitarbeit aller Nationen offen steht. Auch die Vereinigten Staaten wollen wieder Menschen auf den Mond schicken. Die Menschen hätten fast das Gefühl für das verloren, was LaRouche und der große Weltraumpionier und -philosoph Krafft Ehricke als die „Güte des menschlichen Potentials“ bezeichneten.

In der anschließenden Diskussionsrunde wurden viele gute Fragen gestellt – über die Universalität der klassischen Kultur, die Notwendigkeit, daß Schüler Gedichte erarbeiten und auswendig lernen, warum es wichtig ist, zu den alten Meistern zurückzukehren, und warum es keinen Widerspruch zwischen individueller Souveränität und nationaler Souveränität gibt. Helga Zepp-LaRouche schloß die Runde mit der Bemerkung, Kues‘ Konzept der Koinzidenz der Gegensätze sei kein statisches Prinzip, sondern ein kontrapunktisches Konzept: Gegensätze greifen ineinander, und das Ergebnis ist ein dynamischer Prozeß der Selbstvervollkommnung.

Die strategische Krise der Menschheit

Die zweite Sitzung brachte unter der konzeptionellen Hand des Schiller-Instituts Regierungsvertreter aus der Volksrepublik China, der Russischen Föderation und der Arabischen Republik Syrien sowie Wissenschaftler und Denker aus Mexiko, Argentinien, den USA, Frankreich und Pakistan zusammen.

Helga Zepp-LaRouche warnte in ihrer Eingangsrede angesichts des aktuellen Plans, die NATO zu globalisieren, während China zum Feind des Westens erklärt wird, vor der Gefahr eines globalen Atomkriegs in naher Zukunft. Sie stellte die Frage: Kann die Menschheit nicht die Fähigkeit finden, sich ein neues Paradigma zu geben, um eine gute Zukunft zu sichern?

Anschließend widerlegte Generalkonsul Ping Huang vom chinesischen Generalkonsulat in New York City die weitverbreiteten Lügen und falschen Vorstellungen über China, seine Geschichte und die Kommunistische Partei Chinas. Er beschrieb das Wesen der Demokratie in China, mit der Einheit von Menschenrechten und wirtschaftlichem Fortschritt sowie einer Außenpolitik, die durch das gemeinsame Schicksal der Menschheit definiert ist. Wie kann es anstelle der derzeitigen Konfrontation zwischen China und den USA eine Zusammenarbeit geben? Er antwortete: Der Westen müsse verstehen, daß China niemals sein Recht aufgeben wird, eine moderne, wohlhabende Nation zu werden; er müsse die Zusammenarbeit bei der Terrorismusbekämpfung, Eindämmung von Massenvernichtungswaffen und Bekämpfung der Finanzkrise wiederaufnehmen und gemeinsame Wirtschaftsvorhaben betreiben. Ping schloß mit der Feststellung, daß die USA und China als große Nationen eine schwere Verantwortung für das Schicksal der gesamten Menschheit tragen: Nur ihre richtige Entscheidung kann eine glänzende Zukunft für alle sichern.

Der Erste Sekretär der Mission der Russischen Föderation bei den Vereinten Nationen, Alexej Boguslawskij, warnte, die Geopolitik der vielzitierten „regelbasierten Ordnung“ anstelle des in der UN-Charta verankerten Völkerrechts und die Bildung von Militärblöcken würden nur zur Katastrophe führen. Die Weltbevölkerung fordere angesichts der wütenden COVID-Pandemie eine Zusammenarbeit zwischen den Großmächten. Er beendete seine Rede mit einem pointierten Zitat des US-Präsidenten John Quincy Adams: „Amerika sollte nicht im Ausland nach Ungeheuern suchen, um sie zu töten.“

Dr. Bouthaina Shaaban, Medien- und Politikberaterin der syrischen Präsidentschaft, berichtete leidenschaftlich über die Zerstörung ihres Landes in den letzten zehn Jahren durch eine amerikanische Politik, die auf dem häßlichen Axiom der westlichen Vorherrschaft, der Aufstellung einer Welt-NATO und einer Obsession mit dem „Aufstieg Chinas“ basiert. Sie rief zu einem neuen Paradigma der Beziehungen zwischen den Nationen auf, das anerkennt, daß Gott uns alle geschaffen hat, mit unterschiedlicher Geschichte und unterschiedlichen Kulturen, die alle respektiert werden müssen und denen erlaubt werden muß, sich frei zu entwickeln, um die Welt als Ganzes zu bereichern.

Dr. William Happer, emeritierter Professor der Princeton University, präsentierte schlagende wissenschaftliche Beweise für den Betrug der Klima-Hysteriker. Er zeigte, daß CO2 kein Schadstoff, sondern ein Segen für die Nahrungsmittelproduktion ist, und daß die Klimahysterie wissentlich auf betrügerischen Computermodellen beruht. Er verglich die Klimaschutzbewegung mit einem Kreuzzug, der auf Aberglauben statt Wissenschaft basiert.

Der zweite Teil der Sitzung warf ein Schlaglicht auf die aufstrebende Bewegung für Entwicklung in Iberoamerika, die auf der gegenwärtigen Erneuerung der Integration der Patrioten und Regierungen Mexikos und Argentiniens basiert und in deren Mittelpunkt „die Industrie der Industrien, die Weltraumwissenschaft“ steht, wie es Alejandro Yaya aus Argentinien nannte. Der EIR-Redakteur Dennis Small, Simón Levy und Daniel Marmolejo aus Mexiko schlossen sich Yaya an und sprachen eingehend über eine aufstrebende Jugendbewegung in Iberoamerika für Raumfahrt, für Bildung, für die Schaffung einer Zukunft der Wissenschaft, des Wirtschaftswachstums und der iberoamerikanischen Integration. Marmolejo sagte, China sei das Schlüsselland, das bei der Integration von Mexiko und Argentinien helfen soll. Yaya beschrieb ausführlich seine Arbeit in Argentinien, wo er junge Menschen aller Gesellschaftsschichten in Physik, Robotik und Weltraumwissenschaften ausbildet. „Wir müssen in der Jugend die Qualität des Staunens erwecken, lassen Sie sich das von niemandem wegnehmen!“

Dazu gab es Vorträge aus Frankreich über die globale Bedeutung der russisch-türkischen Beziehungen, aus Pakistan über den China-Pakistanischen Wirtschaftskorridor (CPEC) und die Neue Seidenstraße sowie von Richard Freeman von EIR über die weit zurückreichenden Ursprünge der heutigen faschistischen Pläne für einen „Global Reset“ und einen „Grünen New Deal“.

In ihrem Schlußwort verwies Helga Zepp-LaRouche auf die Verwüstungen des zehnjährigen Krieges, der Syrien zerstückelt hat und der bis heute andauert, die Konzentrationslager-ähnlichen Bedingungen im Jemen und in den Ländern Afrikas, wo Hunger und Krankheiten ein Massensterben verursachen, obwohl die praktischen Lösungen unter den Großmächten leicht zu finden wären. Sie fragte: Können wir nicht die Kraft der Agape, der Nächstenliebe in der Menschheit hervorrufen, um diese faschistische Politik, „diese zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit“ zu brechen? Die Gürtel- und Straßen-Initiative, das Schiller-Institut und den Plan für eine Nordamerikanische Gürtel- und Straßen-Initiative (NABRI) könnten als Brückenbauer zwischen China und den USA wirken. „Wir können Lösungen auf einer höheren Ebene finden, wenn wir Cusas Methode der Coincidentia Oppositorum anwenden.“

Brennpunkte des Krieges oder der friedlichen Entwicklung?

Die dritte Konferenzsitzung am 21. März befaßte sich mit den Krisen und Potentialen Südwestasiens, einschließlich seiner Aussichten auf eine friedliche Entwicklung im Kontext der Neuen Seidenstraße. Die Moderatorin Diane Sare erinnerte daran, daß 7,5 Milliarden Menschen auf der Welt keine Amerikaner sind, weshalb auch Amerikaner dem breiten Spektrum an Themen dieser Sitzung Aufmerksamkeit schenken sollten.

Die Hauptrede über „Gerechtigkeit für die Völker Südwestasiens“ hielt der Südwestasien-Koordinator des Schiller-Instituts, Hussein Askary. Er wies zunächst darauf hin, daß es so etwas wie den „Nahen oder Mittleren Osten“ nicht gibt, dieser Begriff entstamme der Weltsicht des Britischen Empire, das die Kolonien von London aus betrachtet. Stattdessen müsse man geographische und kulturelle Regionen wie aus dem Weltraum betrachten, so daß alle Nationen aus einem universellen Blickwinkel gleich sind. Südwestasien sei eine Region mit 500 Millionen Einwohnern, die meisten davon junge Menschen, die eine konstruktive Perspektive als Alternative zu der Geopolitik brauchen, die mit Krisen, Regimewechseln und Kriegen die Region als Geisel hält. Die Alternative zu den Kriegen habe Lyndon LaRouche schon bei seinem Besuch im Irak 1975 und seinem Besuch in Abu Dhabi 2002 skizziert. LaRouches Wirtschaftsmodell finde in der kriegsgebeutelten Jugend des Jemen, aber auch unter jungen Irakern, aktive Unterstützer. Syriens Fünf-Meere-Initiative vor dem Krieg habe in die richtige Richtung regionaler Zusammenarbeit gewiesen, ebenso wie später das Abkommen zwischen Irak und China, das vor Jahren unterzeichnet, aber erst 2018 in die Tat umgesetzt wurde. Das Schiller-Institut machte einen Vorschlag für wirtschaftliche Erneuerung, Operation Phoenix, und die Wiederbelebung von „Arabia Felix“ als wichtigem Akteur für den Fortschritt der Menschheit. Die Kriege der Geopolitiker gegen Syrien, Irak, Jemen hätten die Situation verschlimmert und müßten beendet werden, stattdessen müßten die USA, China und Rußland bei der wirtschaftlichen Erholung und Entwicklung ganz Südwestasiens zusammenarbeiten.

Der nächste Redner war der Außenminister des Jemen, Hisham Sharaf, der betonte, sein Land sei nicht demoralisiert, auch wenn es sich im sechsten Jahr des Krieges befindet, Medikamente zur Bekämpfung von COVID-19 nicht ins Land gelangen und die UN-Geberkonferenz nur die Hälfte der benötigten Mittel erbrachte. Dennoch seien die Jemeniten optimistisch, daß ein Frieden erreicht werden kann, aber nicht zu Bedingungen, die von den Aggressoren diktiert werden. Der Wiederaufbau des Landes werde im Rahmen der Neuen Seidenstraße erfolgen, zu der die Jemeniten aktiv beitragen werden.

Haidar Al-Fuadi Al-Atabe, Mitglied des irakischen Abgeordnetenhauses, betonte die Bedeutung der Aktivierung des irakisch-chinesischen Abkommens für die Wiederherstellung der irakischen Infrastruktur, die Schaffung von Arbeitsplätzen für die junge Generation und die Überwindung der Abhängigkeit des Landes von den Öleinnahmen. Der Irak müsse Teil der Neuen Seidenstraße werden. Al-Atabe betonte auch, daß China bei der Durchführung von Projekten im Irak überwiegend Iraker ausbildet und beschäftigt; daher würden Zehntausende junger Menschen von Großprojekten profitieren, wie Wasserprojekten und dem Großen Hafen von Faw sowie Eisenbahnlinien, die ihn mit anderen Teilen des Landes verbinden. All das sei möglich, wenn die Vereinigten Staaten und andere Mächte die Gleichberechtigung und Souveränität des Iraks respektieren und mit China und den Vereinten Nationen beim Wiederaufbau des Landes zusammenarbeiten, das zu einer Brücke für die Entwicklung anderer Nationen in und außerhalb der Region werden könnte.

Shakeel Ahmad Ramay, Direktor des China-Zentrums am pakistanischen Sustainable Development Policy Institute, sprach über den Chinesisch-Pakistanischen Wirtschaftskorridor (CPEC), der in der ersten Phase 700.000 und bis 2030 vier Millionen Arbeitsplätze in Pakistan schaffen wird. Der Ausbau dieses Korridors, bei dem der Hafen Gwadar eine entscheidende Rolle spielt, wird die Transportwege zwischen China und Europa verkürzen. Die gesamte südwestasiatische Region könne transformiert werden, wenn ein Prinzip aktiviert wird: „Kooperation, Kooperation, Kooperation“.

Richard Black, ehemaliger Landessenator im US-Bundesstaat Virginia, sprach dann über „Die Wahrheit hinter der Syrien-Krise“. Black erklärte, er sei ein Kriegsveteran und ein amerikanischer Patriot, aber er lehne zutiefst ab, was die amerikanische Politik der USA in Südwestasien und weltweit angerichtet hat. Die US-Politik sei ein einziger großer Verstoß gegen eine „regelbasierte Ordnung“ – der Begriff, der in der offiziellen Propaganda immer verwendet wird. Diese Politik sei eine Serie von Angriffskriegen, die durch den Nürnberger Prozeß nach dem Zweiten Weltkrieg als Verbrechen geächtet wurden. Die Aggression gegen Syrien sei schon 2001 in den USA geplant worden, es wurde zusammen mit einer Reihe weiterer Länder für Destabilisierung, Regimewechsel, Terroranschläge und andere Greueltaten ins Visier genommen. Vor dem Krieg war Syrien ein Land, das sich mit Nahrungsmitteln und Energie selbst versorgen konnte, aber zehn Jahre Aggression mit Rebellen, die von den USA ausgebildet und bewaffnet wurden, und dem Einmarsch der US-Armee in Nordsyrien haben das Land zerstört. Dieser Wahnsinn müsse gestoppt werden, und zwar sofort, betonte Black.

Dr. Ziad Ayoub Arbache, Assistenzprofessor an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Damaskus, sprach über das Thema „Syrien nach zehn Jahren Krieg“. Zu Beginn des Jahrtausends entwarf Syrien den Zehnten Fünfjahresplan (2006-10) mit der Vision, die Wirtschaft des Landes bis 2020 vollständig in die Weltwirtschaft zu integrieren. Der Plan sah strategische Projekte vor, den Bau von Straßen, Häfen und Pipelines, die Syrien benötigte, um seine „Fünf-Meere-Vision“ zu verwirklichen, und Syrien war frei von Auslandsschulden. Aber das „Trio aus Embargo, Krieg und ständigen Sanktionen“ habe all dies zerstört. Millionen von Syrern wurden zu Flüchtlingen, was einen riesigen „Brain Drain“ verursachte. Es sei wichtig, einen Mechanismus der Entwicklung entlang des Konzepts „Frieden durch Entwicklung“ des Schiller-Instituts zu schaffen, dies sei angesichts der Existenz von 600 Millionen Bürgern in der südwestasiatischen Region mehr als gerechtfertigt.

Michel Raimbaud, ehemaliger französischer Botschafter in verschiedenen arabischen, afrikanischen und iberoamerikanischen Ländern und ehemaliger Direktor des Französischen Büros für den Schutz von Flüchtlingen (OFPRA), verwies auf die Kontinuität des Krieges, der Sanktionen, des Terrorismus und der schwarzen Propaganda gegen Syrien. Das Land sei eindeutig ein „Opfer einer internationalen Aggression“ von Mächten wie den USA und Großbritannien, die unter der syrischen Bevölkerung 250.000 Tote und 12 Millionen Flüchtlinge verursachte. Die endgültige Katastrophe sei durch die militärische Unterstützung Rußlands verhindert worden.

Zum Abschluß präsentierte Jacques Cheminade, Präsident der französischen Partei Solidarité et Progrès, einen „Aufruf zum Handeln“, um das Ruder herumzureißen, da die heutige Politik das Überleben der gesamten Menschheit aufs Spiel setze. Dies sei ein Moment großer Tragödie, „aber wir weigern uns, den Hamlet zu geben“ und arbeiten an einer Alternative.

Dafür sei dringend ein positiver Bezugspunkt notwendig, eine wirklich konstruktive Perspektive für die Menschheit – darunter der Aufbau eines funktionierenden Gesundheitssystems in jedem Land, eine Umstrukturierung des globalen Finanzsystems mit einer Glass-Steagall-Bankentrennung, ein neues System produktiver Kredite, die Schaffung von 1,5 Milliarden neuen Arbeitsplätzen. Statt in der negativen Dynamik von „Lust und Schmerz“ zu verharren, wo man vom eigenen Vorteil auf Kosten des anderen besessen ist, müsse eine Harmonie der Interessen geschaffen werden, die immer den Vorteil des anderen in den Vordergrund stellt. Es müsse ein echter Versuch unternommen werden, die Basis für eine bessere Zukunft für die junge Generation zu schaffen, und Kultur und Poesie müßten die Kreativität in den Köpfen der Menschen entfachen.

In der einstündigen Diskussionsrunde, die sich an die Vorträge anschloß, ging es erneut um die Rolle der Geopolitik, insbesondere der Briten, aber auch darum, daß die Menschen ihren Verstand entwickeln müssen, damit sie nicht manipulierbar sind. Die Verweigerung des Menschenrechts auf Entwicklung sei ein Verbrechen nach den Nürnberger Maßstäben, sagte Helga Zepp-LaRouche, und rief zum Handeln auf, um Südwestasien wieder zu einer Wiege des Fortschritts der Menschheit zu machen, so wie einst, als Bagdad die fortschrittlichste Stadt der Erde war.

Auf die Frage, wie sich die Politik ändern könne, antwortete Hussein Askary, der Mechanismus für einen Wandel sei bereits vorhanden, nämlich die Gürtel- und Straßen-Strategie, der sich die Nationen anschließen können. Cheminade sagte, nicht Wut, sondern Hoffnung müsse der Antrieb zum Handeln sein, und wies nochmals auf die Bedeutung der Poesie hin.

Herausforderung durch Hungersnot und Pandemien

Die vierte Sitzung der Konferenz – „Die Herausforderung durch Hunger und Pandemien: Zusammenfall der Gegensätze – oder Massensterben?“ – wurde moderiert von Dennis Speed und eröffnet von Dr. Joycelyn Elders, ehemals oberste Gesundheitsbeamtin (Surgeon General) der USA und gemeinsam mit Helga Zepp-LaRouche führendes Mitglied des 2020 gegründeten Komitees für die Concidentia oppositorum. Elders sprach viele Themen an, insbesondere die Priorität der Einbeziehung der Jugend in die Arbeit und die Hoffnung für die Zukunft. Die uniformierten US-Gesundheitsdienste sollten das Vorbild dafür sein, was angesichts der heutigen Krisen 80 bis 90 Prozent der US-Streitkräfte tun sollten.

Im Anschluß an Dr. Elders präsentierte die EIR-Redakteurin Marcia Merry Baker einen Überblick über die Hungersnot auf der Welt, die notwendige Verdoppelung der Weltnahrungsproduktion und die Arbeit des Komitees für die Koinzidenz der Gegensätze. Es wurden auch zwei Initiativen des Komitees im Ausland beschrieben.

In der anschließenden Vortragsrunde sprachen Vertreter der medizinischen Dienste und der Landwirtschaft.

Dr. Walter Faggett, ehemaliger Chief Medical Officer der US-Hauptstadt Washington, berichtete über ein Programm in Washington zur Ausbildung und zum Einsatz von Jugendlichen als kommunale Gesundheitshelfer, die verschiedene Aufgaben übernehmen, insbesondere im Zusammenhang mit der COVID-19-Impfung. Dies habe bereits in Buffalo/New York gut funktioniert und sei ein Beispiel für Dr. Elders‘ „Jugendbrigaden“. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem armen 8. Stadtbezirk (Ward 8), in dem bisher nur 4% der 80.000 Einwohner geimpft sind, der niedrigste Wert in der Stadt und typisch für die vielen Ungleichheiten in Amerika.

Dr. Kadijah Lang, Präsidentin der kalifornischen Gesundheitsvereinigung Golden State Medical Association und Vorsitzende des Rates für Internationale Angelegenheiten der afroamerikanischen National Medical Association (NMA), berichtete über eine gemeinsame Anstrengung, eine repräsentative Hilfssendung nach Mosambik zu schicken, wo die NMA bis zur Pandemie 2020 kontinuierliche Arbeit im Kampf gegen Unterernährung, Malaria und andere Probleme geleistet hat. Sie berichtete über die Lage in Mosambik, die Verwüstung der Ernten durch Heuschrecken und die steigende Zahl – mehr als 530.000 – von Binnenflüchtlingen durch den Terrorismus im Norden. Malaria und Cholera verschlimmern sich. Sie nannte einige konkrete Hilfen, wie z.B. Wassertabletten, Grundnahrungsmittel (Maismehl, Reis) und andere Dinge, die man bereitstellen kann. Es gibt dort 950.000 Menschen, deren Ernährung unsicher ist, d.h. denen es an zuverlässiger, ausreichender Nahrung fehlt.

Dr. Shirley Evers-Manly, derzeit Leiterin der Krankenpflegeschule der Alcorn State University und Vorsitzende des Global Health Committee des afroamerikanischen Schwesternverbands National Black Nurses Association berichtete über viele Probleme und Empfehlungen zur Impfkampagne. Beim jetzigen Tempo würden 2030 weltweit sieben Millionen Krankenschwestern fehlen. Zepp-LaRouche merkte hierzu in der Diskussion an, daß in Deutschland jetzt möglicherweise ein Drittel der Krankenschwestern in Deutschland aufhören, weil sie durch die Pandemie ausgebrannt sind.

Mike Callicrate, Viehzüchter aus Kansas/Colorado und Gründer der Firma Ranch Foods Direct sowie von Mike's No Bull Blog, betitelte seinen Vortrag „Wird die Menschheit gedeihen oder untergehen“. Er sagte, man müsse damit aufhören, Menschen und Ressourcen – vor allem den Boden – auszubeuten, so wie es unter dem gegenwärtigen Weltkartellsystem geschieht, und stattdessen lokale und regionale Systeme für die Nahrungsmittelversorgung aufbauen, die den Gemeinden und Nationen dienen.

Dies wurde vom Rinderzüchter Bill Bullard, Präsident von R-CALF USA, und Nicole Pfrang, Rinderzüchterin aus Kansas und Schatzmeisterin der Kansas Cattlemen's Association, in Bezug auf die Viehzucht und das Vorgehen der großen Fleischkartelle weiter ausgeführt.

Der Landwirtschaftsbeauftragte des Schiller-Instituts Bob Baker beschrieb, wie die Kartelle die Landwirte mit ihren grünen Finanzdiktaten bedrängen. Auch James Benham, Präsident der Indiana Farmers Union und Mitglied des nationalen Vorstands der National Farmers Union, bekräftigte Callicrates Argumente zur Pflege der Böden und die Notwendigkeit einer regionalisierten Landwirtschaft, nach dem Motto „kenne deinen Bauern, kenne dein Essen“. Dies bedeute, die Agrar- und Lebensmittelkartelle zu zerschlagen. Wichtig sei auch, der Jugend den Weg in die Landwirtschaft zu ebnen. Zepp-LaRouche berichtete, daß die deutschen Bauern aufgrund einer existentiellen Krise mit ihren Traktoren auf der Straße protestieren, aber die Medien kaum darüber berichten.

Die anschließende Diskussionsrunde begann mit einem Mitschnitt einer Ansprache von Fred Wills, dem ehemaligen Finanzminister von Guyana, der sich 1976 bei der UNO für eine Internationale Entwicklungsbank einsetzte, die Lyndon LaRouche vorgeschlagen hatte, um IWF und Weltbank zu ersetzen. Wills sprach über die notwendige Vernunft und Souveränität in der Außenpolitik und die Notwendigkeit eines neuen Weltwirtschaftssystems.

Zepp-LaRouche wies in der Diskussion sehr eindringlich darauf hin, daß wir vor einer Krise der Gleichgültigkeit stehen. „Die Bevölkerung ist abgestumpft.“ Die Menschen seien uninformiert und nur mit ihren persönlichen Anliegen beschäftigt, doch man müsse die Gesamtheit der Lage berücksichtigen. Wir sitzen auf einem Pulverfaß, jeden Augenblick könne das Finanzsystem zusammenbrechen und eine soziale Explosion beginnen. Entscheidend sei der „Grad der Mobilisierung“, den wir bewirken können.

Bei den Berichten der Mediziner und Farmer über die Krisen der Gesundheits- und Nahrungsmittelversorgung stach ein Aspekt heraus. Im vergangenen Jahr erteilte die zuständige US-Behörde CMA (Center for Medicare and Medicaid Services) landesweit eine Ausnahmegenehmigung, unter der Krankenhäuser während des Pandemie-Ausnahmezustands bestimmten Patienten selektiv die Behandlung verweigern dürfen, wenn der Patient geringe Heilungschancen hat und die Behandlungsressourcen begrenzt sind. Dr. Lang beschrieb mehrere Vorfälle dieser Art von „rationalisierter Pflege“ in Einrichtungen in Los Angeles, wo Krankenhausbehörden Menschen die Pflege verweigern und dabei eine Voreingenommenheit gegenüber Demenzkranken, älteren Menschen und sogar Fällen ohne schwere Vorerkrankungen zeigen. Auch Dr. Faggett und Dr. Evers-Manly berichteten von Überlegungen zu einer solchen selektiven Behandlung oder Verweigerung von Behandlung.

Zepp-LaRouche warnte, die „Löcher im System“, die sich während der Pandemie zeigten, seien kein Zufall. Dies sei eine bewußte Politik Londons, der Wall Street und des Silicon Valley, die ihre konsolidierte Macht ausüben. Man müsse sich hier vor Gleichgültigkeit hüten. Sie erinnerte an die Warnung des Juristen Leo Alexander bei den Nürnberger Prozessen vor den „kleinen Anfängen“. Mit kleinsten Abweichungen von der Achtung vor der Heiligkeit des menschlichen Lebens beginne der Abstieg zu den Nazi-Greueln. Genau solche Veränderungen fänden jetzt statt, und dem müsse man sich voll und ganz entgegenstellen.

In ihrem Schlußwort am Ende der Konferenz stellte Zepp-LaRouche fest, die zweitägige Veranstaltung habe einen „Reichtum an Wissen über die Probleme“ vermittelt und eine Plattform geboten, um über Maßnahmen gegen die zahlreichen Krisen, die die Welt bedrohen, zu beraten.

Den Mitschnitt der Konferenz finden Sie auf der Internetseite des Schiller-Instituts unter: https://schillerinstitute.com/blog/2021/03/19/world-at-a-crossroad-two-months-into-the-new-administration/