Produktive Kreditschöpfung 
  Neues Bretton Woods
  Glass-Steagall
  Physische Wirtschaft
  Kernenergie
  Eurasische Landbrücke
  Transrapid
  Inflation
  Terror - Cui bono?
  Südwestasienkrise
  11. September und danach
  Letzte Woche
  Aktuelle Ausgabe
  Ausgabe Nr. ...
  Heureka!
  Das Beste von Eulenspiegel
  Erziehungs-Reihe
  PC-Spiele & Gewalt 
  Diskussionsforum
  Wirtschaftsgrafiken
  Animierte Grafiken
Folgen Sie uns auf
acebook
Neue Solidarität
Nr. 27-28, 2. Juli 2026

Eulenspiegel: Happy Birthday, Amerika!

Liebe Leser, die Vereinigten Staaten von Amerika sind nicht so altehrwürdig wie China oder Indien, trotzdem sind sie ein wichtiges Land auf dieser Welt und haben, bei aller Kritik, seit ihrer Gründung viel Gutes für die Menschheit bewirkt. Regelmäßige Leser der Neuen Solidarität wissen das und freuen sich darüber, daß unsere Aktivistenfreunde jenseits des Großen Teichs nach Kräften versuchen, ihr Land wieder in diese bessere Richtung zu bugsieren!

Und da die Vereinigten Staaten am 4. Juli ihren 250. Geburtstag feiern, feiern wir gerne mit. Im Zusammenhang mit der Unabhängigkeitserklärung und dem Revolutionskrieg gibt es eine Menge Interessantes, das wenig bekannt ist. Beispielsweise, daß auf beiden Seiten Indianer mitkämpften. Oder daß die Kontinentalarmee nicht nur aus Weißen bestand, sondern bis zu fünf Prozent Schwarze und einige Prozent Indianer, die völlig integriert waren. Sogar eine gewisse Anzahl Frauen war dabei, wenn auch meist nicht an der Front. Berühmt wurde eine junge Dame namens Deborah Samson, die als Mann verkleidet 17 Monate in der Armee diente, bis sie aufflog und in allen Ehren entlassen wurde. Und weil viele beteiligte Deutsche, besonders auf britischer Seite, aus Hessen kamen (siehe Schillers Kabale und Liebe), nannte man sie allesamt „The Hessians“, auch wenn es Bayern oder Sachsen waren.

Um Amerikas Gründerväter ranken sich viele Anekdoten, von denen wir gerne einige wiedergeben. Aber vorher möchten wir noch auf eine berühmte Kurzgeschichte hinweisen, über einen Mann, der die gesamte Revolution verschläft: Rip Van Winkle von Washington Irving („Rip van Winkle”, Projekt Gutenberg). Das ist eine Mahnung an uns alle, nicht faul herumzusitzen, wenn das Gemeinwohl ruft…

Mit dem Urvater der Revolution, Benjamin Franklin, werden wir uns in einer der nächsten Ausgaben befassen. Heute präsentieren wir Ihnen einige Anekdoten über George Washington (1732-99), den Befehlshaber des Revolutionsheeres und ersten Präsidenten der USA. Viel Vergnügen!

Körperpflege: Vorbeugen angesagt

Als er sein Amt antrat, hatte George Washington nur noch einen Zahn. Er trug verschiedene Gebisse, jedoch nicht die damals üblichen Holzzähne. Aber er sorgte dafür, daß seine Pferde aus seinen Versäumnissen lernten: Er gab Anordnung, seinen sechs Schimmeln jeden Morgen die Zähne zu putzen.

Dienen statt herrschen

Als George Washington 1783 auf dem Höhepunkt seiner Macht als Oberbefehlshaber der Kontinentalarmee abtrat, verschwor sich eine Gruppe von Offizieren, den Kongreß zu stürmen und ihn zum Militärdiktator zu machen. Washington unterdrückte den Aufstandsplan. Demonstrativ zog er seine Brille aus der Tasche und sagte: „Gentlemen, Sie werden mir erlauben, meine Brille aufzusetzen, denn ich bin nicht nur grau, sondern auch fast blind geworden – im Dienst an meinem Land.“

Ausgabenerstattung

Als Präsident verzichtete George Washington auf das vom Kongreß gewährte Gehalt von 25.000 Dollar jährlich. Er ließ sich nur seine Ausgaben erstatten. Die beliefen sich zufällig auf ziemlich genau 25.000 Dollar jährlich.

Heerige Angelegenheiten

In der Verfassungsversammlung wurde vorgeschlagen, die Armee der USA zu allen Zeiten auf 5000 Mann zu begrenzen. Washington war dagegen, durfte aber als Vorsitzender nicht Partei ergreifen. So schlug er heimlich einem Delegierten vor, eine Zusatzklausel zu beantragen: „Keine ausländische Armee soll zu irgendeiner Zeit die Vereinigten Staaten mit mehr als 3000 Soldaten angreifen.“

Auf den Hund gekommen

Mit George Washington begann die Tradition, daß US-Präsidenten Hunde haben – er hatte drei. Allerdings würde ihnen heutzutage kein Präsident mehr solche Namen geben wie er: Drunkard, Tipler und Tipsy. Zu deutsch: Gewohnheitstrinker, Quartalssäufer und Beschwipster.

Damit hätten wir unser Stichwort – erheben wir unser Glas auf den 250.: Happy Birthday, Amerika! Es grüßt herzlich

Ihr Eulenspiegel

Ein großes Dankeschön an unsere Leser

Liebe Leserinnen und Leser, dank Ihrer freundlichen Resonanz auf unseren Aufruf zur finanziellen Unterstützung ist es uns gelungen, das Jahr finanziell zu über­stehen, auch wenn wir leider im vergange­nen Sommer dazu gezwungen waren, die Erscheinungsweise der Neuen Solidarität von bisher acht Seiten wöchentlich auf zwölf Seiten alle zwei Wochen umzu­stellen.

Ihre Hilfe zeigt uns, daß Sie unsere ein­zig­artige Fähigkeit schätzen, strategisch zu denken und sozusagen „im Voraus“ die entscheidenden Dynamiken des Welt­geschehens zu erkennen. Freuen wir uns über die Fortschritte, die unsere Ideen gemacht haben, und freuen wir uns auf weitere Fortschritte in den kommenden Monaten!

Nutzen Sie unsere Zeitung als ein Instrument, dies zu erreichen! Helfen Sie uns, neue Leser zu finden, und empfehlen Sie unsere Zeitung weiter. Für die aktuellen Meldungen empfehlen wir als Ergänzung unsere täglich erscheinen­den E.I.R. Nachrichten, die den Abonnenten per E-Mail zugestellt werden. Neukunden können sie 10 Tage lang kostenlos und unverbindlich testen, siehe https://www.eir.de/abo/dadabo/.

Man kann Abonnements auch verschenken. Manche unserer Leser haben Mehrfach-Abon­nements, damit Sie die Zeitung an Interes­sierte weitergeben können. Und natürlich können Sie uns auch weiterhin mit Förder­abonnements und Förderbeiträgen helfen.

Kontaktieren Sie uns direkt, um eine Rechnung anzufordern (Telefon: ++49 +61173650),
oder senden Sie Ihren Beitrag per Banküberweisung an:

E.I.R. GmbH, Verwendungszweck: Unterstützung für die Neue Solidarität
Postbank Frankfurt IBAN: DE93 5001 0060 0330 0216 07
Paypal: buchhaltung@eir.de