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Beim Galadinner im Weißen Haus attackierten König Charles und Präsident Trump die Grundsätze der Amerikanischen Revolution.
E.I.R. Nachrichten, 29. April 2026 – Beim Galadinner im Weißen Haus am 28. April zu Ehren des britischen Königs Charles III. hielten US-Präsident Donald Trump und König Charles Reden, in denen sie die Grundsätze der US-Unabhängigkeitserklärung von 1776 und der US-Verfassung von 1787-88 attackierten – und das alles im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Befreiung Amerikas von der britischen Kolonialherrschaft!
Trump erklärte: „Ich möchte Charles dazu gratulieren, daß er heute im Kongreß eine phantastische Rede gehalten hat… Die Amerikaner sahen sich als freie Menschen, die die zentralen Freiheiten und alten Rechte der Angelsachsen in diese neue und wunderschöne Welt trugen. In den Augen der amerikanischen Gründerväter wurde unser Unabhängigkeitskrieg nicht geführt, um dieses Erbe abzulehnen, sondern um es zurückzugewinnen und zu vervollkommnen… Doch obwohl die politischen Bande zwischen den Vereinigten Staaten und Großbritannien am 4. Juli 1776 für immer gelöst wurden, erwiesen sich die stärkeren Fäden der Erinnerung, der Kultur und der Identität in jedem Konflikt als unzerreißbar und wuchsen zu einer Freundschaft heran, wie es keine zweite auf der Welt gibt.“
Trump behauptete weiter, der Mut, mit dem die Amerikaner im Zweiten Weltkrieg kämpften, „war derselbe ausgeprägte Gerechtigkeitssinn, der vor tausend Jahren die englischen Kreuzritter ins Heilige Land trieb“.
Schließlich befürwortete Trump den britischen Imperialismus unverhohlen und nahm ihn auch für Amerika in Anspruch: „Die Geschichte kennt keine mächtigere Kraft als die Verbindung von amerikanischem Patriotismus und britischem Stolz. Das Britische Empire, das hier in Amerika begann, endete sicherlich nicht hier. Die Söhne und Töchter der Britischen Inseln gründeten weitere Länder und verbreiteten mehr Zivilisation als jede Nation zuvor. Sie schufen eine englischsprachige Welt, über der die Sonne niemals untergeht… Heute haben die meisten ehemaligen Kolonien Großbritanniens keine Ahnung, was sie diesem überragenden Erbe aus Recht, Freiheit und britischen Bräuchen, das ihnen geschenkt wurde, wirklich zu verdanken haben.“
König Charles machte in seiner Tischrede eine „witzige“ Anspielung auf Trumps Umgestaltung des Ballsaals im Weißen Haus: „Es tut mir leid, sagen zu müssen, daß wir Briten natürlich 1814 unseren eigenen kleinen Versuch einer Immobiliensanierung des Weißen Hauses unternommen haben.“
Das war ein Bezug darauf, daß britische Truppen im Krieg von 1812, als das Empire versuchte, die jungen Vereinigten Staaten wieder zu vernichten, das Weiße Haus und große Teile Washingtons niederbrannten. Das Publikum – darunter Außenminister Rubio, Verteidigungsminister Hegseth und Finanzminister Bessent – lachte über den antiamerikanischen Witz schallend.
Der Angriff von Trump und Charles auf die politischen und philosophischen Prinzipien der US-Verfassung hatte sich schon bei Trumps Besuch auf Windsor Castle am 17. September 2025 gezeigt. Damals lobte Trump beim Dinner die britischen imperialen Autoren John Locke, Thomas Hobbes sowie Adam Smith und Isaac Newton und bezeichnete das Bankett als „eine der größten Ehren meines Lebens“. Und Charles erklärte äußerst zynisch: „Ich kann nicht umhin, mich zu fragen, was unsere Vorfahren von 1776 heute von dieser freundschaftlichen Beziehung halten würden. Der Rebellenführer und wegweisende erste Präsident George Washington schwor bekanntlich, niemals britischen Boden zu betreten.“
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