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Die Berliner Regierung und die Mainstream-Medien versuchen, einen Skandal zu vertuschen, der eine Kontrolle der mit Jeffrey Epstein verbundenen MI6-Netzwerke über die Politik der Bundesregierung offenbaren könnte. Der Skandal betrifft Philippa Sigl-Glöckner, ehemalige Beamtin des Finanzministeriums und derzeit Vorsitzende des SPD-Wirtschaftsrats, die in einer E-Mail vom 23. Juni 2018 an Epstein erwähnt wird. Ein geschwärzter Absender (identifiziert als Melanie Walker von der Gates Foundation, wissenschaftliche Beraterin Epsteins) schreibt dort: „Erinnerst du dich an eine meiner großartigen jungen Mitarbeiterinnen? Philippa hat ihren Master in Informatik abgeschlossen und tritt eine Stelle beim deutschen Geheimdienst der Superelite an und wird im Finanzministerium eingesetzt, um Geldflüsse zu verfolgen.“
Die „großartige“ Mitarbeiterin ist Sigl-Glöckner, eine in Großbritannien ausgebildete Ökonomin, die bei der Organisation Africa Governance des Ex-Premiers Tony Blair arbeitete, dann zum deutschen Auslandsgeheimdienst BND wechselte und dem Büro des Staatssekretärs im Finanzministerium Wolfgang Schmidt zugewiesen wurde.
Das Lob als „großartige junge Mitarbeiterin“ in einem E-Mail-Austausch mit Epstein ist angesichts seines illegalen „Sexhandels“ nicht gerade die beste Visitenkarte. Der Fall wirft jedoch ein Licht auf das Kerngeschäft der Epstein-Netzwerke: Geheimdienste und politische Subversion.
Sigl-Glöckner leitet die Berliner Denkfabrik Dezernat Zukunft, die sie wenige Wochen nach dem Zeitpunkt dieser Mail gründete, um zur „politischen Meinungsbildung“ beizutragen. Medienberichten zufolge wirkte sie daran mit, die SPD in eine industriefeindliche, radikal grüne Partei zu verwandeln, besonders durch technische und strategische Beratung bei Koalitionsverhandlungen und dem Entwurf des Parteiprogramms.
Der BSW-Co-Vorsitzende Fabio De Masi stellte vor einigen Jahren Fragen zur Rolle von Sigl-Glöckner im berüchtigten Wirecard-Skandal.1 Laut De Masi spielte sie eine Schlüsselrolle bei den Verhandlungen über das deutsch-chinesische Abkommen, mit dem China Wirecard als erstes ausländisches Zahlungssystem überhaupt zuließ. Ihr Vorgesetzter war Wolfgang Schmidt, dessen Chef sein alter Hamburger Kumpel Olaf Scholz war, damals Finanzminister.2 Laut einem Whistleblower namens Juri Nemkow haben deutsche Geheimdienste und Sicherheitsbehörden Personen gedeckt, die in einen weiteren Skandal um Epstein verwickelt waren, als ihm nach seiner Verurteilung erlaubt wurde, seine Konten bei der Deutschen Bank zu behalten. Konkret handelte es sich um Vorwürfe im Zusammenhang mit Korruption, Geldwäsche und Steuerbetrug.
Wirecard brach 2020 zusammen, als ein Bilanzloch von 1,9 Mrd.€ auftauchte und Untersuchungen erhebliche Versäumnisse bei der Aufsicht zutage brachten. Olaf Scholz war nicht direkt beteiligt, aber Stellen seines Ministeriums hatten ihre Aufsichtspflicht verletzt. Es besteht der Verdacht, daß der Betrug aus politischen Gründen vertuscht wurde. Wirecard-Chef Jan Marsalek ist weiterhin flüchtig. In einer früheren Erklärung, die De Masi veröffentlichte, sprach Marsalek über Zusammenarbeit von Wirecard mit dem BND und der CIA, merkte aber an, wenn Zeugen aussagen, würden sie wahrscheinlich im Gefängnis „Selbstmord“ begehen wie Epstein.
Zu der Zeit, als der BND Sigl-Glöckner im Finanzministerium einsetzte, war Bruno Kahl der BND-Chef; Kahl erklärte letztes Jahr öffentlich seinen Wunsch, daß der Krieg in der Ukraine weitergeht.3
Eine gründliche Untersuchung dieser Netzwerke könnte eine Büchse der Pandora öffnen und gleichzeitig Erklärungen für eine Regierungspolitik liefern, die offensichtlich gegen deutsche Interessen verstößt – vom wahnwitzigen Green Deal bis zur Beteiligung am NATO-Krieg in der Ukraine, und nicht zu vergessen die Reaktion auf die Sabotage der Nord Stream-Pipeline.
Anmerkungen
1. „Wirecard-Betrug beweist Dringlichkeit der Glass-Steagall-Banktrennung”, Neue Solidarität Nr. 29/2020.
2. Zusammenwirkung Wirecards, des Bundesfinanzministeriums und des Bundesnachrichtendienstes (BND),
Post von Fabio de Masi auf X, 19.02.2026.
3. „Dr. Bruno Kahl: Ein Geheimdienstagent im Vatikan?”, Neue Solidarität Nr. 46-47/2025.
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