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EIR Nachrichten, 29. Dezember 2025 – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan leitete diese Woche eine Zeremonie zur Übergabe von nicht weniger als 455.000 neuen Wohneinheiten, die seit dem Erdbeben von 2023, durch das Millionen Menschen obdachlos worden waren, gebaut wurden. Diese große Leistung sollte als Lehre für den raschen Wiederaufbau des Gazastreifens dienen, sobald das Engagement und die Ressourcen für diese Aufgabe vorhanden sind. Die gleiche Anzahl von Wohneinheiten würde mehr als ausreichen, um alle 2,1 Millionen Einwohner des Gazastreifens unterzubringen.
„Heute sind wir Zeugen einer großartigen Leistung, die fast kein anderes Land der Welt hätte vollbringen können“, sagte Erdoğan bei der Zeremonie am 27. Dezember. „Wir sind stolz darauf, unseren Brüdern 455.000 Katastrophenwohnungen in den elf vom Erdbeben betroffenen Provinzen übergeben zu können.“ Die Regierung habe ihre Zusage, 453.000 Wohnungen bis Ende 2025 zu bauen, mehr als erfüllt, und zusätzlich zu den Wohnungen habe der Staat auch einen Großteil der Infrastruktur wiederaufgebaut.
Am 6. Februar 2023 hatten Erdbeben der Stärke 7,8 und 7,5 den Süden der Türkei und den Norden Syriens verwüstet. Die Katastrophe forderte in den beiden Ländern mehr als 53.000 Menschenleben, zerstörte ganze Stadtteile und machte Millionen obdachlos.
Die Türkei ist zusammen mit Ägypten intensiv an den Bemühungen zur Lösung der Gaza-Krise beteiligt, und beide verfügen über beträchtliche Kapazitäten für Hoch- und Tiefbau, die für Gazas Wiederaufbau eingesetzt werden könnten, sobald die entsprechenden Ressourcen zur Verfügung stehen. Die ägyptische Regierung hat bereits einen vorläufigen Wiederaufbauplan entworfen. Lyndon LaRouches Oasenplan, für den sich das Schiller-Institut international einsetzt, ist allerdings ein weit umfassenderer regionaler Wiederaufbau- und Wirtschaftsintegrationsplan für Wasser-, Strom- und Transportkapazitäten.
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