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Neue Solidarität
Nr. 7-8, 12. Februar 2026

Wir brauchen dringend eine
globale Organisation der Zivilgesellschaft

Von Hans von Sponeck

Hans von Sponeck, ehemaliger stellvertretender Generalsekretär der Vereinten Nationen, sagte im EIR-Dringlichkeitsforum am 12. Januar 2026 folgendes.

Ich habe in Amerika gelebt, studiert und gearbeitet. Was ich von den derzeitigen US-Führungskräften sehe, lese und höre, ist nicht das Amerika, das ich schätzen gelernt habe. Ich stehe fest zu dem guten Amerika, das es noch immer gibt. Wir müssen diesem guten Amerika helfen, wieder auf die Beine zu kommen, und zwar mit Mitgefühl und Ehrlichkeit, aber auch mit Standhaftigkeit und Entschlossenheit, indem wir die unverantwortliche Machtpolitik, die Brutalität, die Unmoral und die Unehrlichkeit der gegenwärtigen US-Regierung ablehnen.

Der militärische Angriff der US-Regierung auf die Souveränität Venezuelas – dieser Akt der Invasion – bedarf keiner weiteren Debatte, sondern nur der Bestätigung seiner tiefgreifenden Illegalität. Diplomatische Beschwichtigung oder Unterwürfigkeit haben hier keinen Platz. Was wir brauchen, sind sorgfältig überlegte Reaktionen von Regierungen, Zivilgesellschaft und den Vereinten Nationen, um mit Nachdruck zu vermitteln, daß die Welt größer ist als eine Nation, daß die Welt nicht länger bereit ist, sich einseitigen Entscheidungen zu unterwerfen, und daß der weltweite Frieden und die Sicherheit für alle ihre uneingeschränkte Aufmerksamkeit haben.

Ich sehe vier wichtige Problembereiche.

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