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Neue Solidarität
Nr. 7-8, 12. Februar 2026

Laßt uns eine Bewegung von Weltbürgern ins Leben rufen!

Am 25. Januar veröffentlichten die Teilnehmer des Dringlichkeitsforums die folgende gemeinsame „Erklärung vom 12. Januar“.

Nach einem internationalen Online-Dringlichkeitsforum am 12. Januar 2026 richten wir, die Unterzeichner, diesen Appell an die Weltgemeinschaft. Wir schließen uns zusammen, um Maßnahmen anzustoßen, die unserer Meinung nach ergriffen werden müssen, um den Absturz der menschlichen Zivilisation in eine potentiell tödliche Katastrophe abzuwenden.

Mit Beginn des Jahres 2026 ist die Welt in eine neue Phase eingetreten. Das Völkerrecht wird abgeschafft und durch das Gesetz des Dschungels, das sogenannte Prinzip „Macht geht vor Recht“, ersetzt. Durch diesen vollständigen Zusammenbruch auch nur des Anscheins einer Weltordnung auf der Grundlage wirklicher Rechtsprinzipien drohen verschiedene regionale Konflikte zu einem neuen finsteren Zeitalter oder sogar zu einem globalen Atomkrieg zu eskalieren.

Ein Beispiel: Nach wiederholten Akten der Piraterie gegen Venezuela und der Entführung des Staatsoberhauptes eines souveränen Landes verkündet man nun die geplante Invasion und Plünderung der natürlichen Ressourcen weiterer Länder, wie Kuba, Mexiko, Kolumbien, Iran und möglicherweise noch anderer, sowie von Gebieten wie Grönland. Eine Aufrüstung, wie es sie seit etwa 90 Jahren nicht mehr gegeben hat, beschwört die Aussicht auf einen kommenden neuen Weltkrieg herauf, und gleichzeitig droht dem vom Westen dominierten Finanzsystem, das mittlerweile fast vollständig von der Realwirtschaft abgekoppelt ist, ein systemischer Zusammenbruch, der schlimmer sein kann als die Krise 2008.

Feigenblätter wie „humanitäre Intervention“ und Verteidigung der „regelbasierten Ordnung“ wurden komplett fallen gelassen, stattdessen wird offen ein aggressiver Imperialismus und Neokolonialismus demonstriert. Die sogenannten „westlichen Werte“ werden verraten, es bleibt nur eine müde Illusion irgendwelcher Legitimität, nachdem diese Werte begraben wurden. Der Mangel an kompetenter Staatskunst und der Einsatz militärischer und wirtschaftlicher Gewalt anstelle von Diplomatie als Mittel zur Konfliktlösung haben zum Scheitern von Institutionen der Nachkriegszeit wie dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen und der UN-Generalversammlung geführt. Weil Entscheidungen der höchsten Gerichte wie des Internationalen Gerichtshofs (IGH) nicht durchgesetzt werden, bleiben Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit ungestraft.

Dieser bedauerliche Zustand erfordert ein dringendes Eingreifen sowohl von Institutionen als auch von Menschen guten Willens weltweit. Wir schlagen daher die Gründung einer Weltbürger-Initiative vor, die mit religiösen Organisationen und anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen sowie den Vereinten Nationen als zentralem Partner zusammenarbeitet, um die Charta der Vereinten Nationen und die Fünf Prinzipien der friedlichen Koexistenz von 1954 aufrechtzuerhalten. Zu ihren unmittelbaren Schwerpunkten müssen u.a. gehören:

Hiermit wird eine „Gruppe für sofortiges Handeln“ zur Umsetzung dieser Perspektive gegründet. Sie steht Vertretern aller Organisationen/Institutionen sowie Einzelpersonen offen, die sich am Aufbau einer weltweiten zivilgesellschaftlichen Initiative beteiligen möchten, die sich für die Interessen der gesamten Menschheit einsetzt und die Einhaltung dieses Ideals durch eine reformierte UNO gewährleistet. Es sollte den jeweiligen Vertretern aller Nationen überlassen bleiben, zu entscheiden, welche gewaltfreien Aktionen in der Tradition von Mahatma Gandhi, Martin Luther King und Nelson Mandela in ihrem Land angemessen sind.

Laßt uns eine Bewegung von Weltbürgern ins Leben rufen!

Erstunterzeichner:

Diese Erklärung können Sie auf der Internetseite des Schiller-Instituts online unterzeichnen.

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