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Stephan Ossenkopp war als Vertreter der Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo) und des Schiller-Instituts eingeladen, bei einem Friedenscamp im Süden von Magdeburg zu sprechen. Das 7. Magdeburger Friedensfestival fand in der Nähe eines Sees und eines Campingplatzes statt. Mehr als 150 Menschen aus regionalen und überregionalen Friedensgruppen waren zusammengekommen, darunter Vertreter alternativer Lebensgemeinschaften, Friedensaktivisten sowie linke und kommunistische Gruppen. Sie hatten Zelte für verschiedene Vorträge zu typischen Themen der Friedensbewegung und der Politik aufgestellt, zu den Rednern gehörten neben Ossenkopp u.a. die ehemalige BSW-Bundestagsabgeordnete Zaklin Nastic, der Autor Wolfgang Effenberger, Florian Pfaff, Leiter einer Anti-Kriegs-Veteranenbewegung, sowie Dieter Dehm, Verfasser des berühmten Anti-Völkermord-Gedichts „Gaza“.
Einer der Organisatoren, der Stephan Ossenkopp vorstellte, berichtete, er habe Helga Zepp-LaRouche zusammen mit dem Autor Rainer Rupp auf einer Konferenz in Berlin gesehen und sei seit drei Jahrzehnten ein treuer Leser der Neue Solidarität.
Während sich die meisten Beiträge auf die Kontrolle der Kriegsfraktion über Deutschland konzentrierten, zeichnete sich Ossenkopps Rede dadurch aus, daß sie die dringende Kriegsgefahr mit dem Potential der BRICS, der SCO und insbesondere Chinas in Einklang brachte, Frieden durch Entwicklung und einen Dialog der Zivilisationen zu gestalten. Der 75-minütige, frei gehaltene Vortrag bot den 50 Zuhörern verschiedene Blickwinkel und Aspekte darauf, wie die globale Mehrheit für eine alternative, gerechte, multipolare Ordnung mit universeller wirtschaftlicher Entwicklung, globaler Sicherheit und einer gerechten Vertretung des Globalen Südens kämpft. Abschließend betonte Ossenkopp, jeder müsse überall Diskussionen darüber führen, wie man mit dieser neuen, sich abzeichnenden Weltordnung zusammenarbeiten könne.
Wie erwartet drehte sich die Diskussion hauptsächlich um die Rolle Chinas, Südwestasiens und der USA. Zu den Reaktionen gehörten: „Ihre Rede hat meine engstirnige Sicht auf China völlig verändert.“ „Es ist spannend zu hören, daß auch etwas Kraftvolles und Positives geschieht.“ Viele Menschen sagten, sie seien es leid, immer nur Negatives zu hören und nie etwas darüber zu erfahren, was darüber hinaus geschehe.
Es gab zudem Vorträge von einem früheren Mitglied der Zentralen Wirtschaftsplanungskommission der DDR sowie von jemandem, der in Turkmenistan und im Iran gearbeitet hatte. Letzterer hielt einen lebhaften und emotionalen Vortrag, in dem er die Würde und Kultur dieser Völker verteidigte.
Ossenkopp erhielt zwei oder drei Einladungen, bei weiteren Treffen aufgeschlossener, linksgerichteter Gruppen in der Region zu sprechen.
sko
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