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Neue Solidarität
Nr. 31-32, 30. Juli 2026

Der NATO-Geheimdienst fürchtet den Geist Lyndon LaRouches

Von Kevin Pearl

Der Substack-Blog The Angry Dogs schloß am 13. Juni 2026 eine neunteilige Serie ab, die nominell dem Neuen Bretton Woods gewidmet war. Der Autor, Matthew Pearce, ist Brite und selbsterklärtes Gründungsmitglied der NATO-Propagandatruppe NAFO (North Atlantic Fellas Organization), die – manche Leser werden sich erinnern – ein Geschöpf derselben faschistischen NATO-Geheimdienstnetzwerke ist, aus denen auch die Todesliste „Myrotworez“ und das Zentrum zur Desinformationsbekämpfung (CCD) in der Ukraine hervorgegangen sind.

Die Serie ist ganz offensichtlich als Verleumdungskampagne gedacht, speziell gegen Lyndon LaRouche, Helga Zepp-LaRouche und die jahrzehntelange Arbeit ihrer Bewegung für eine neue, gerechte Weltwirtschaftsordnung, aber faktisch ähnelt sie eher einer Panikreaktion auf LaRouches Erfolg, was schon an sich sehr aufschlußreich ist. Anstatt sich von den zahlreichen Argumentations- und Sachfehlern darin ablenken zu lassen, ist es sinnvoller, sich darauf zu konzentrieren, was der Autor über sein eigenes Denken und das seiner Auftraggeber preisgibt.

Die Idee eines Neuen Bretton Woods wird dort so dargestellt, als stamme sie allein von LaRouche, diene aber faktisch den bösartigen Interessen Rußlands, Chinas und des Iran. Pearce stellt mehrere Punkte von LaRouches Ansatz zutreffend dar: Staatskredit statt Schulden; Deckung durch materielle Produktion und Entwicklung, insbesondere harte Infrastruktur, statt durch Gold; die Umwandlung von Nationen in Produzenten statt bloßer Rohstoffquellen.

Jede Äußerung mit ähnlichem Vokabular wird als „Einschleusen“ von LaRouches Ideen in Mainstream-Institutionen gewertet. Zu den in diesem Zusammenhang zitierten Personen gehören der renommierte russische Ökonom Dr. Sergej Glasjew, Dave Goldman, Uwe Parpart, Webster Tarpley, Harley Schlanger, Bill Engdahl, Larry Freeman, Tanu Maitra und andere. Dadurch hätten diese Ideen auch Einfluß auf Persönlichkeiten wie die US-Finanzminister Scott Bessent (Anfang 2025 bis heute) und Janet Yellen (2021-25), den amerikanischen Politikberater Roger Stone, die ehemalige südafrikanische Außenministerin (2019-24) und derzeitige Vorsitzende der Nelson-Mandela-Stiftung Dr. Naledi Pandor, den ehemaligen demokratischen US-Kongreß­abgeordneten und Präsidentschaftskandidaten Dennis Kucinich und andere.

Pearce verrät sich allerdings ein wenig, wenn er darauf besteht, daß der Status des US-Dollars als Reservewährung und das SWIFT-Zahlungssystem, wenn man sie als Waffen einsetzt, für die Sicherheit und Vorherrschaft des Westens wichtiger sind als die Streitkräfte der NATO.

Teil 2 und Teil 5 konzentrieren sich auf die LaRouche-Bewegung an sich, Teil 4 beleuchtet deren Rolle bei der Friedens­kundgebung „Rage Against the War Machine“ am 19. Februar 2023 am Lincoln Memorial in Washington.1 Pearce hebt immer wieder die große Bedeutung und „Gefahr“ von EIR und anderen Publikationen der Bewegung hervor. Hier einige ausgewählte Zitate aus Teil 5:

Pearce nimmt alle möglichen Personen unter die Lupe, die über Jahrzehnte in der LaRouche-Organisation ein und ausgegangen sind, um dann zum folgenden Schluß zu kommen:

Als Schlußfolgerung sollten dem aufmerksamen Leser drei Dinge ins Auge springen:


Anmerkungen

1. Teil 2: Lyndon LaRouche and Bretton Woods,
    Teil 5: The New Bretton Woods. Part 5 – Later LaRouche,
    Teil 4: New Bretton Woods: Part 4 – Ross Ulbricht and Silk Road

2. Der ehemalige CIA-Analyst und Berater des Weißen Hauses Ray McGovern besteht darauf, daß der Begriff Militärisch-Industrieller Komplex erweitert werden sollte, um der heutigen Realität Rechnung zu tragen, und schlägt MICIMATT vor: Militärisch-Industrieller-Kongreß-Nachrichtendienst-Medien-Akademiker-Denkfabriken-Komplex.

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