Produktive Kreditschöpfung 
  Neues Bretton Woods
  Glass-Steagall
  Physische Wirtschaft
  Kernenergie
  Eurasische Landbrücke
  Transrapid
  Inflation
  Terror - Cui bono?
  Südwestasienkrise
  11. September und danach
  Letzte Woche
  Aktuelle Ausgabe
  Ausgabe Nr. ...
  Heureka!
  Das Beste von Eulenspiegel
  Erziehungs-Reihe
  PC-Spiele & Gewalt 
  Diskussionsforum
  Wirtschaftsgrafiken
  Animierte Grafiken
Folgen Sie uns auf
acebook
Neue Solidarität
Nr. 3-4, 15. Januar 2026

Werden die Vereinigten Staaten nach 250 Jahren überleben?

Warum ich jetzt meine Kandidatur für das Amt
des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika erkläre

Von Diane Sare

Nur wenige Stunden, nachdem die US-Regierung mit einer Militäroperation den Präsidenten Venezuelas entführt hatte und in Handschellen in die USA verschleppte, um ihn dort vor Gericht zu stellen, veröffentlichte Diane Sare, Führungsmitglied der LaRouche-Bewegung und ehemalige Kandidatin für den US-Senat aus dem Bundesstaat New York, am 3. Januar die folgende Erklärung.

In den frühen Morgenstunden des 3. Januar 2026 startete meine Regierung, die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika, eine Invasion eines souveränen Staates, um dessen Staatschef gewaltsam zu entführen. Der Präsident Venezuelas, Nicolás Maduro, und seine Frau wurden bei einem Überfall am frühen Morgen von amerikanischen Soldaten gefangengenommen und an Bord eines Schiffes gebracht, das zum Südlichen Bezirk von New York fahren soll, wo die beiden laut US-Generalstaatsanwältin Pam Bondi wegen „Verschwörung zum Drogenterrorismus, Verschwörung zum Kokainimport, Besitz von Maschinengewehren [sic] und zerstörerischen Geräten sowie Verschwörung zum Besitz von Maschinengewehren [sic] und zerstörerischen Geräten gegen die Vereinigten Staaten angeklagt worden sind.”

Ich möchte unmißverständlich feststellen: Diese Aktion verstößt in jeder Hinsicht gegen das Völkerrecht, gegen die Charta der Vereinten Nationen und, was für die Amerikaner ganz wesentlich ist, gegen unsere eigene Verfassung. Sie verstößt auch gegen die Grundsätze der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, in der eine „lange Reihe von Mißbräuchen“ aufgeführt wird, die das Britische Empire gegen die Kolonien Neuenglands begangen hat – Mißbräuche, die wir selbst gerade mit dieser illegalen Aktion gegen das Volk und die Nation Venezuela begangen haben.

Wenn unser Land den Kurs nicht radikal ändert und zu den Grundsätzen zurückkehrt, die John Quincy Adams in seiner Rede vor dem Kongreß am 4. Juli 1821 zum Ausdruck brachte, werden wir und unsere Republik lange vor dem 4. Juli 2026, dem 250. Jahrestag unserer Unabhängigkeitserklärung, nicht länger in der bekannten Form existieren. Die Vereinigten Staaten sind eine mächtige Nation. Wenn diese Macht unter der gesetzlosen Doktrin eingesetzt wird, die in der kürzlich veröffentlichten Nationalen Sicherheitsstrategie zum Ausdruck kommt, wird unser Land nicht nur sich selbst schaden, sondern wie der Amokläufer auf dem Dach zu einer Bedrohung für Milliarden unschuldige Menschen auf dem gesamten Planeten werden.

Warum ich qualifiziert bin

Bevor ich darlege, was meiner Meinung nach hinter dieser verrückten „Sicherheitsstrategie” steckt und was wir dagegen tun müssen, werde ich auf die Frage eingehen, die sich viele von Ihnen wahrscheinlich stellen: „Was macht Sie qualifizierter für die Führung dieses Landes als die schrecklichen Präsidenten und Kandidaten, die wir in den letzten Jahrzehnten hatten, und warum sollte jemand Ihnen vertrauen?”

Meine Qualifikation für das höchste Amt im Land beruht nicht auf einem wertlosen Stück Papier einer „Elfenbeinturm“-Institution, sondern auf meiner Moral und meinem Mut, die sich in meiner jahrzehntelangen Zusammenarbeit mit Amerikas größtem Staatsmann und Präsidentschaftskandidaten, Lyndon H. LaRouche jun. widerspiegeln.

Es war LaRouches tiefes Verständnis der Bedeutung der Niederlage des Britischen Empire gegen die Vereinigten Staaten von Amerika und sein brillanter Erfolg als Wirtschaftsprognostiker auf der Grundlage seines Verständnisses der Prinzipien des Amerikanischen Wirtschaftssystems, die mich veranlaßten, seine Politik zu unterstützen und die wegweisenden Schriften unserer Gründerväter zu studieren, insbesondere die politischen Erklärungen unseres ersten Finanzministers Alexander Hamilton, die sich mit Themen wie öffentlichem Kredit, Nationalbankwesen und Manufakturen befaßten.

Als LaRouche infolge einer jahrzehntelangen politischen Hexenjagd, die von der Wall Street und der Londoner City zusammen mit skrupellosen Elementen der amerikanischen Geheimdienste, den Nachrichtenmedien und subversiven Organisationen wie der Anti-Defamation League of B'nai B'rith koordiniert wurde, ins Gefängnis gesteckt wurde, ließ ich mich nicht einschüchtern. Ich beschloß, mein Leben dem Kampf gegen die letzten Überreste des kolonialen Empire zu widmen und meinem Land, den Vereinigten Staaten, seine ursprüngliche Rolle als Verteidiger der Souveränitätsrechte aller Menschen und Nationen auf der Welt zurückzugeben – nicht durch militärische Gewalt, sondern durch wirtschaftliche Partnerschaft und für alle Seiten vorteilhafte wirtschaftliche Entwicklung.

Ich werde Sie niemals verraten.

Das Problem, mit dem wir konfrontiert sind

Das nie erwähnte Motiv der militärischen Agenda des Westens ist, daß das transatlantische Finanz- und Währungssystem hoffnungslos zum Scheitern verurteilt ist. Es geht nicht nur darum, daß die US-Regierung etwa 40 Billionen Dollar Schulden hat und die amerikanische Bevölkerung eine untragbare Last an privaten Schulden trägt, es geht auch darum, daß London und die Wall Street auf einer mehrere Billiarden Dollar großen Blase an Derivatverbindlichkeiten sitzen, die nicht zu retten ist. Allein in den letzten Wochen des Jahres 2025 pumpte die Federal Reserve über 74 Milliarden Dollar in das Finanzsystem. Die NATO-Länder verkaufen der Ukraine und Israel Waffen, die erst in fünf oder mehr Jahren produziert werden, was aus Sicht der Konzerninteressen und Spekulanten die Fortsetzung der massenmörderischen Konflikte erforderlich macht.

Hinzu kommt, daß der derzeitige Bewohner des Weißen Hauses, Präsident Donald Trump, von machtbesessenen, verlogenen Kabinettsmitgliedern wie Außenminister „Narco“ Rubio und dem Soros-Mann Finanzminister Scott Bessent schlecht beraten wird und offenbar nicht willens oder fähig ist, seine erklärte Verpflichtung zur „Beendigung der endlosen Kriege“ einzuhalten.

Wenn Präsident Trump nun scheitert, könnten seine am Russiagate-Betrug beteiligten politischen Gegner aus den Reihen von Demokraten und Republikanern, Neokonservativen und Neoliberalen, das illegale Vorgehen in Venezuela zum Anlaß nehmen, ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten, was in einem vernünftigen Kongreß vielleicht Erleichterung brächte, aber unter dem derzeitigen Kongreß eher dazu dienen würde, Amerika in einen verheerenden Krieg gegen Rußland, China oder beide zu stürzen.

Deshalb appelliere ich an Sie, das amerikanische Volk, sich meiner Kampagne anzuschließen, um einen Ausweg aus dieser drohenden Katastrophe zu finden.

Wir haben nichts zu fürchten außer der Furcht selbst

Am 250. Jahrestag unserer Unabhängigkeitserklärung müssen wir von jedem Amtsträger verlangen, daß er die in unserer Unabhängigkeitserklärung und Verfassung verankerten Grundsätze hochhält: Nämlich, daß alle Menschen gleich geschaffen sind – und alle heißt alle, nicht nur diejenigen, die innerhalb unserer Landesgrenzen geboren sind oder einer bestimmten Glaubens- oder Sprachkultur angehören –, daß alle Menschen mit „unveräußerlichen Rechten” ausgestattet sind und daß Regierungen eingesetzt werden, um „diese Rechte zu sichern”, unsere eigene Regierung eingeschlossen.

Die Sicherung der Rechte auf „Leben, Freiheit und das Streben nach Glück“ ist nichts Abstraktes, sie muß auch in der realen Welt existieren. Kinder, die unter ständigen Bombardierungen, Gewaltandrohungen, Hunger, Krankheiten und politischer Unterdrückung leben, werden ihrer gottgegebenen Rechte beraubt. Eine Freiheit, die mit Gewalt durchgesetzt wird, ist keine. John Quincy Adams sagte, die Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika auf der Grundlage der Prinzipien, die in unserer Unabhängigkeitserklärung ausgedrückt sind, „hat mit einem Schlag die Rechtmäßigkeit aller auf Eroberung gegründeten Regierungen beendet“. Lassen Sie das auf sich wirken: Regierungen, die auf Eroberung (Gewalt) basieren, sind unrechtmäßig.

Als Außenminister erklärte John Quincy Adams in derselben Rede zum 4. Juli, wenn Amerika sich an ausländischen Eroberungen beteiligte, „könnte es zum Diktator der Welt werden. Es wäre nicht länger Herr über seinen eigenen Geist.“

Laßt uns unseren Geist zurückgewinnen, nicht indem wir „ins Ausland gehen, um Ungeheuer zu suchen, die wir vernichten können“, sondern indem wir die Ungeheuer bei uns selbst vernichten, angefangen mit dem bankrotten Finanzsystem.

Wenn wir die „Segnungen der Freiheit“ für uns und alle anderen sichern wollen, müssen wir das transatlantische System für bankrott erklären! Keine Rettungsaktionen mehr mit Blut und Geld. Dieses große Chaos muß durch eine geordnete Insolvenzsanierung, auch für die verfassungswidrige Federal Reserve, gelöst werden, und wir müssen eine Dritte Nationalbank der Vereinigten Staaten gründen.

Keine freien Wechselkurse mehr! In Zusammenarbeit mit den mächtigsten Nationen der Welt, Rußland, China und Indien, sollte der Dollar an Gold oder einen Warenkorb realer Rohstoffe gebunden werden. Wir brauchen eine globale „Glass-Steagall“-Bankentrennung mit einer undurchdringlichen Mauer zwischen Spekulation und der Spar- und Kreditaktivität von Geschäftsbanken.

Unter diesen Bedingungen werden die Vereinigten Staaten in der Lage sein, große Schuldenbeträge abzuschreiben und stattdessen Kredite für den Aufbau nationaler Infrastrukturprojekte in den Bereichen Verkehr, Wasserwirtschaft und Energie (insbesondere Kernfusion) zu vergeben, was die Produktivkraft der amerikanischen Arbeitskräfte dramatisch steigern und den Lebensstandard der Amerikaner erhöhen wird.

Anstatt wohlhabende Nationen zu Konkurrenten oder gar Feinden zu erklären, sollten wir mit ihnen zum Wohle der gesamten Menschheit zusammenarbeiten, nicht zuletzt dem der Amerikaner, die von unseren vergeblichen Versuchen, den Fortschritt anderer Nationen zu verhindern, viel mehr Nachteile als Vorteile haben.

Zu diesem Zweck erkläre ich meine unabhängige Kandidatur für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten – nicht, um in einer fernen Zukunft im Januar 2029 die Führungsposition zu übernehmen, sondern um dem amerikanischen Volk eine Stimme zu geben und einen Weg zu der Politik zu weisen, die jetzt dringend nötig ist.

Ich lade Sie alle ein, sich mir anzuschließen.

Ein großes Dankeschön an unsere Leser

Liebe Leserinnen und Leser, dank Ihrer freundlichen Resonanz auf unseren Aufruf zur finanziellen Unterstützung ist es uns gelungen, das Jahr finanziell zu über­stehen, auch wenn wir leider im vergange­nen Sommer dazu gezwungen waren, die Erscheinungsweise der Neuen Solidarität von bisher acht Seiten wöchentlich auf zwölf Seiten alle zwei Wochen umzu­stellen.

Ihre Hilfe zeigt uns, daß Sie unsere ein­zig­artige Fähigkeit schätzen, strategisch zu denken und sozusagen „im Voraus“ die entscheidenden Dynamiken des Welt­geschehens zu erkennen. Freuen wir uns über die Fortschritte, die unsere Ideen gemacht haben, und freuen wir uns auf weitere Fortschritte in den kommenden Monaten!

Nutzen Sie unsere Zeitung als ein Instrument, dies zu erreichen! Helfen Sie uns, neue Leser zu finden, und empfehlen Sie unsere Zeitung weiter. Für die aktuellen Meldungen empfehlen wir als Ergänzung unsere täglich erscheinen­den E.I.R. Nachrichten, die den Abonnenten per E-Mail zugestellt werden. Neukunden können sie 10 Tage lang kostenlos und unverbindlich testen, siehe https://www.eir.de/abo/dadabo/.

Man kann Abonnements auch verschenken. Manche unserer Leser haben Mehrfach-Abon­nements, damit Sie die Zeitung an Interes­sierte weitergeben können. Und natürlich können Sie uns auch weiterhin mit Förder­abonnements und Förderbeiträgen helfen.

Kontaktieren Sie uns direkt, um eine Rechnung anzufordern (Telefon: ++49 +61173650),
oder senden Sie Ihren Beitrag per Banküberweisung an:

E.I.R. GmbH, Verwendungszweck: Unterstützung für die Neue Solidarität
Postbank Frankfurt IBAN: DE93 5001 0060 0330 0216 07
Paypal: buchhaltung@eir.de