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Neue Solidarität
Nr. 17-18, 23. April 2026

Was wären die Folgen eines Atombombenabwurfs in Südwestasien?

Von Prof. Theodore Postol

Professor Postol ist emeritierter Professor für Wissenschaft, Technologie und internationale Sicherheit am MIT. Übersetzung aus dem Englischen.

Ich hielt es für wichtig, den Menschen zu helfen, die unmittelbare Realität oder Gefahr zu verstehen, mit der wir derzeit konfrontiert sind. Und mein Ziel ist, um es ganz offen zu sagen, die Menschen mit bestimmten detaillierten Fakten über die Lage zu schockieren.

Der Grund, warum ich dies für wichtig halte, ist der, daß eine nukleare Eskalation immer gefährlicher droht. Und es gibt viele Menschen, die offenbar nicht verstehen, wie gefährlich das ist und wie verheerend die Folgen wären, wenn Atomwaffen eingesetzt werden.

Wir sind inzwischen in dem Krieg zwischen dem Iran, den Vereinigten Staaten und Israel an einem Punkt angelangt, an dem die Initiative auf die iranische Seite übergegangen ist. Die Amerikaner reden natürlich zur Täuschung viel davon, wie sehr der Iran besiegt sei. Sicher hat der Iran durch die Welle amerikanischer und israelischer Angriffe enormen Schaden erlitten und wird das auch weiterhin tun. Tatsache ist jedoch, daß die Fähigkeit des Iran, den amerikanischen und israelischen Streitkräften inakzeptablen Schaden zuzufügen, eine Situation geschaffen hat, in der – um es etwas drastisch auszudrücken – Israel und die USA den Krieg faktisch verlieren. Und die Wirksamkeit der iranischen Angriffe mit ballistischen Raketen und Drohnen ist wirklich spektakulär.

Ich muß sagen, ich selbst habe die Fähigkeiten des Iran in beiden Bereichen zwar durchaus ernst genommen, aber wie effektiv die Iraner tatsächlich waren, darauf war ich nicht vorbereitet. Und es ist auch ganz klar, daß sie weiterhin sehr effektiv sein werden.

Die Folge ist, daß der Krieg weitergeht – und das wird er auch, denn die Iraner werden nicht aufgeben, trotz der falschen Behauptungen von Donald Trump, sie würden mit den Amerikanern verhandeln.

Tatsache ist, daß die Israelis im Verlaufe dieses Krieges immer verzweifelter werden. Das Problem dabei ist, daß in der israelischen Regierung eine Gruppe messianischer Extremisten das Sagen hat, Menschen, die mit ihrer Weltanschauung offen gesagt eher ins 8. oder 9. Jahrhundert vor Christus passen könnten. Und ich bin äußerst besorgt – und ich denke, andere würden mir da zustimmen –, daß diese sehr extremen politischen Führer in Israel, wenn sich die Lage für Israel weiter verschlechtert, irgendwann tatsächlich Atomwaffen gegen den Iran einsetzen könnten.

Ein sehr wichtiger Punkt, der eigentliche Kernpunkt, den ich in dieser Diskussion ansprechen möchte, ist der, daß der Iran zwar noch keine Atomwaffen gebaut hat, aber durchaus die Fähigkeit besitzt, in relativ kurzer Zeit eine nukleare Schlagkraft aufzubauen – selbst noch nachdem der Iran von Israel mit mehreren Atomwaffen angegriffen würde.

Deshalb ist es äußerst wichtig, daß jeder, der in einer Position ist, dagegen zu argumentieren – ich denke dabei insbesondere an die israelische Regierung –, versteht, daß ein solcher Angriff auch das Ende des Staates Israels zur Folge hätte. Denn die Iraner können mit genug Kraft zurückschlagen, um Israel im Gegenzug praktisch ganz zu zerstören. Diese Vergeltung könnte am nächsten Tag kommen, wenn bereits Pläne ausgearbeitet wurden, oder nach einer Woche, vielleicht auch nach einem oder zwei Monaten – das hängt davon ab, wie schnell der Iran aus den ihm verfügbaren Materialien seine Atomwaffen bauen kann.

Darauf werde ich nicht so viel Zeit verwenden, weil ich es jetzt für wichtiger halte, mich auf die Folgen eines solchen Angriffs zu konzentrieren. Aber um einen Eindruck von den iranischen Beständen zu vermitteln: Der Iran kann etwa zehn oder elf Atombomben bauen. Das sind Atombomben von der Stärke, die Hiroshima zerstört hat, und sie liegen in Form von Uranhexafluorid vor, das zu 60% angereichert ist. Und für die notwendige zusätzliche Anreicherung – das möchte ich betonen – verfügt der Iran über die Ausrüstung, um dieses Material innerhalb von Wochen oder Monaten, möglicherweise sogar noch schneller, für Atombomben anzureichern.

Die Tatsache, daß der Iran sich bisher entschieden hat, dieses Material nicht zu waffenfähigen Materialien weiterzuverarbeiten, bedeutet also nicht, daß er nicht in der Lage sein wird, zu reagieren. Der Iran verfügt über enorme Produktionskapazitäten, alle unterirdisch, und es wird ihm möglich sein, zu reagieren.


Abb. 1: Ein typischer Container, in dem genug angereichertes Uran für den Bau einer Atombombe in Form von Uranhexafluorid transportiert werden kann.
Abb. 2: Ein PKW würde aus­reichen, um das Material für 10 oder 11 Atombomben zu transportieren [unten].
Abb. 3: Im Vorder­grund sind die Zentri­fugen zu sehen, mit denen das Uran angereichert wird.
Abb. 4a: Bei jedem Anreicherungszyklus werden etwa 10% des nicht spaltbaren Materials entfernt [oben].
Abb. 4b: Dadurch wächst der Anreiche­rungsgrad in immer größeren Schritten an.

Abbildung 1 zeigt einen typischen Container, in dem man z.B. eine Atom­bombe mit angereichertem Uran in Form von Uranhexafluorid transportieren kann. Und um Ihnen eine Vorstellung von der Größe dieser Container zu geben, zeigt Abbildung 2 die 10 oder 11 Container, die man benötigen würde, um zehn oder elf Atombomben an angereichertem Uran­hexafluorid zu transportieren. Es läßt sich also leicht transportieren.

Und ich möchte betonen: Es war abseh­bar, daß die Vereinigten Staaten diese bei dem früheren Angriff, den sie gegen den Iran durchgeführt haben, der sogenannten „Operation Night Hammer“, nicht zer­stören konnten. Diese Container sind außerordentlich robust. Und natürlich müssen nicht alle Container zusammen gelagert werden. Wenn man nun zufällig – und ich betone: zufällig – wüßte, wo genau diese Container gelagert sind, und diese Höhle mit der unterirdischen Anlage trifft und wenn diese Höhle nicht gerade so tief liegt, daß man gar nicht an sie herankommt, was wahrscheinlich ist, dann ist das Schlimmste, was passieren könnte, daß die Höhle einstürzt. Dann würden die Iraner später kommen und die Behälter einfach unbeschädigt ausgraben. Die Wahrscheinlichkeit, daß die Iraner das Material nicht haben, liegt also praktisch bei null.

Ich werde keine Zeit darauf verwenden, Ihnen zu erklären, wie diese Materialien aussehen. Lassen Sie mich Ihnen nur kurz dies zeigen; das hier sind Zentri­fugen (Abbildung 3). Das sind die Geräte, mit denen der Iran das zu 60% ange­reicherte Uran auf vielleicht 87%, 88% oder 90% waffenfähiges Material anreichern würde.

Um Ihnen eine Vorstellung davon zu geben, wie schnell das geschehen könnte (Abbildung 4): Stellen Sie sich vor, Sie haben zu 10% angereichertes Uran, Uranhexafluorid, und Sie führen mit diesen Zentrifugen Anreicherungszyklen durch. Jeder Zyklus würde einen Streifen entfernen. Stellen Sie sich das so vor, als hätten Sie Wasser und Zucker vermischt und wollten den Zucker herausholen, indem Sie das Wasser verdampfen. In jeder Zeiteinheit verdampfen Sie ungefähr die gleiche Menge Wasser. Wenn Sie also bei einer Anreicherung von 50% ange­langt sind – derzeit liegen sie bei 60% –, dann erfordert das Verdampfen dieses letzten Anteils Wasser fast keinen Auf­wand mehr. Genau an diesem Punkt befindet sich der Iran jetzt. Das End­ergebnis ist, daß sie dieses Material leicht in Uranmetall umwandeln und dann eine Atombombe ganz einfacher Konstruktion bauen können.

Das ist nur ein theoretischer Entwurf. Aber die Bombe, die die Vereinigten Staaten auf Hiroshima abgeworfen haben, wurde vorher nie getestet. Das liegt daran, daß Plutonium schwer zusammenzusetzen ist; man benötigt einen komplizierten Mechanismus für den Zusammenbau, auf den ich hier nicht näher eingehen werde.

Bei Uran hingegen drückt man das Material einfach zusammen. Man muß nur den Konstruktionsplan der Waffe nehmen, das aus abgereichertem Uran herstellen, die Implosion testen – und wenn es funktioniert, ersetzt man das abgereicherte Uran durch angereichertes und setzt die Bombe ein, so wie es die Vereinigten Staaten in Hiroshima taten, ganz ohne Test. Damit ist eine solche Bombe einsatzbereit.

Stellen wir uns nun vor, die Israelis wären so extrem töricht, den Iran mit Atomwaffen angreifen.

Ich möchte auch darauf hinweisen, daß es nach unserem Kenntnisstand sehr unwahrscheinlich ist, daß der Iran Israel präventiv mit Atomwaffen angreifen würde. Die Iraner sind nicht selbstmörderisch. Sie haben bei ihrem Programm sehr große Zurück­haltung bewiesen. Und sie verstehen, daß es selbstmörderisch wäre, Israel mit Atomwaffen anzugreifen, weil Israel Atomwaffen hat und antworten könnte und es tun würde.

Dagegen ist keineswegs so klar, daß die Israelis nicht zuschlagen würden, weil die politische Elite Israels so extremistisch eingestellt ist.

Deshalb ist es mein Anliegen, allen und ganz besonders allen Israelis, die nicht wollen, daß ihr Land zerstört wird, zu erklären, daß ein Angriff auf den Iran mit Atomwaffen zur Zerstörung Israels führen würde.

Das ist wichtig zu verstehen, denn es gibt sicherlich sehr rationale Israelis. Erstens könnte die politische Führung zur Vernunft kommen, und zweitens gibt es sehr rationale Leute in der israelischen Regierung, die vielleicht einfach sagen: „Tut mir leid, Herr Netanjahu, diesen Befehl befolgen wir nicht.“ Ich hoffe also wirklich, die Leute mit diesen Fakten zur Vernunft zu bringen. Ich versuche hier ganz offen zu sein.

Abb. 5: Drei Atombomben mit jeweils 15 Kilotonnen Sprengkraft würden ausreichen, um den Großraum Tel Aviv zu zerstören. Die orange eingezeichneten Bereiche würden durch die Sprengkraft vernichtet, die größeren, gelb markierten Bereiche durch Feuerstürme.

Hier ist ein Beispiel für einen Angriff, den ich planen könnte. Ich sage „ich“, weil ich viel über die Auswirkungen der Waffen weiß, und so würde es auch der iranische militärische Zielplaner tun.

Nehmen wir an, dieser militärische Zielplaner hat gerade gesehen, wie sein Land mit Atomwaffen angegriffen wurde. Wir müssen uns in seine Denkweise hineinversetzen. Dieser Zielplaner will als Antwort darauf Israel den größtmöglichen Schaden zufügen.

Wir haben elf Atomwaffen. Der Zielplaner könnte drei davon einsetzen. Tel Aviv (Abbildung 5) ist die bevölkerungsreichste Stadt Israels. Tel Aviv ist größer als der abgebildete Teil auf der Karte. Man wirft einfach drei Bomben ab. Das sind Atom­waffen mit einer Sprengkraft von 15 Kilotonnen. Das entspricht der Größe von Hiroshima; nach modernen Maßstäben sind das Atomwaffen mit geringer Sprengkraft.

Die Bereiche, die hier mit einer scharfen gelben Linie dargestellt sind, sind die Gebiete, in denen der Feuerball Brände auslösen würde. Es ist ein Irrtum zu glauben, daß es vor allem die Druckwelle ist, die den Schaden verursacht und Menschen tötet. Diese Waffen entzünden Brände in einem viel größeren Umkreis als die Druckwelle, und das ist wichtig.

Was ich hier gezeigt habe, ist ein Symbol für einen Feuerball. Was ist ein Feuerball? Die Atomwaffe detoniert. Eine sehr große Energiemenge wird in einem sehr kurzen Zeitintervall freigesetzt. Die Temperatur im Zentrum der Atomwaffe steigt auf vielleicht 10 Millionen Grad. Die Oberfläche der Sonne hat annähernd 6000 Grad, 10 Millionen Grad sind also eine enorme Temperatur. Sie erhitzt die Luft unmittelbar um sie herum beim Abkühlen auf vielleicht eine Million Grad.

Dieses kleine Luftvolumen mit einer Million Grad dehnt sich heftig nach außen aus und erzeugt einen Feuerball mit einem Durchmesser von mehreren hundert Metern. Nun kühlt sich dieser Feuerball mit Hunderten von Metern Durchmesser rasch ab, während er sich gleichzeitig heftig ausdehnt. Wenn er sich so ausdehnt, wirkt er auf die umgebende Luft wie ein sich schnell hebender Kolben. Die Dichte der Luft im Inneren des Feuerballs beträgt vielleicht ein Prozent der Dichte auf Meereshöhe. Der sich ausdehnende Feuerball wirkt wie ein schneller Kolben auf die umgebende Luft, sodaß er eine Hülle aus dichter Luft erzeugt, die eine Schockwelle auslöst.


Abb. 6: Atompilz über Hiroshima: Oben die atomare Pilzwolke, darunter die hochge­rissene Rauchwolke des durch die Bombe ausgelösten Feuer­sturms.
Abb. 7: Die Radio­aktivität ist vor allem im oberen Teil der Pilzwolke oberhalb etwa 4000 m konzen­triert [unten].

Der schädlichste Aspekt dieses Feuerballs sind die 8000 Grad, die er erreicht, wenn er seine maximale Größe erreicht. 8000 Grad sind etwa 2000 Grad heißer als die Oberfläche der Sonne, und jede Flächeneinheit dieses Feuerballs strahlt drei- bis viermal so viel Licht und Wärme ab wie eine entsprechende Fläche an der Oberfläche der Sonne – und das alles nur wenige Kilometer über dem Boden, während die Sonne 150 Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist. Das führt also überall zu Bränden.

Man beachte, daß ich bei diesem angenommenen Angriff, der teuflisch darauf ausgelegt ist, so viel Schaden wie möglich anzurichten und so viele Menschen wie möglich zu töten, absichtlich Gebiete ausgespart habe, die nicht sofort in Brand geraten würden. Der Grund dafür ist, daß ich auf einen Feuer­sturm setze, der sich entwickeln wird und in einem noch größeren Gebiet extreme Schäden verursacht als die einzelnen Bomben.

Zunächst entstehen also überall Brände. Und um Ihnen eine Vorstellung davon zu geben, wie intensiv das sein kann, betrachte man die atomare Pilzwolke von Nagasaki und von Hiroshima (Abbildung 6). Abbildung 7 zeigt die Wolke, die größtenteils aus kondensiertem Wasserdampf besteht, natürlich voller hochradioaktivem Material. Das radioaktive Material in dieser Wolkendecke hier ist vielleicht 10- oder 50-mal intensiver als die Radioaktivität, die in Tschernobyl freigesetzt wurde, als der Reaktor gerade explodierte. Die Radioaktivität wird sehr schnell abnehmen, aber sie wird noch lange Zeit enorm hoch sein.

Abb. 8 a, b, c, d: Innerhalb einer Hundertstelsekunde nach der Zündung einer Atombombe wird der Blitz sichtbar (o.l.), nach einer Zehntelsekunde gerät alles brennbare Material in Brand (o.r.). Anschließend trifft die Schockwelle der Explosion die Gebäude (u.l.) und zerquetscht sie (u.r.).
Abb. 9: In den orange markierten Bereichen würde alles Leben durch radioaktive Strahlung vernichtet, der größere, rot markierte Bereich würde durch Feuerstürme verheert.
Abb. 10: Die Intensität des Feuers wird so groß, daß sich sogar Tornados bilden.
Abb. 11: Opfer des Hamburger Feuer­sturms in einem Schutzraum im Zweiten Weltkrieg.

Darunter sehen Sie eine schwarze Rauchwolke. Das ist die Rauchwolke, die durch das Feuer darunter entsteht, das durch die Explosion augenblicklich ausgelöst wurde. Und sie steigt auf, dem Bewegungsmuster folgend, das durch den aufsteigenden ersten Feuerball vorgegeben wird.

Der Feuersturm, der in Hiroshima entstand, entstand auch in Nagasaki. Manchmal behaupten einige, das sei nicht der Fall, aber es besteht kein Zweifel daran, daß ein Feuersturm entstand.

Wenn Sie sich ein Bild davon machen wollen, wie das aussieht: Abbildung 8 ist nicht ganz richtig beschriftet, ich gebe Ihnen die korrekte Information. Etwa eine Hundertstelsekunde nach der Detonation, nach der maximalen Energiefreisetzung, wenn Sie sich vielleicht in einer Entfer­nung von 1,25 km befänden, würden Sie das Licht des Feuerballs sehen (o.l.). Nach einer Zehntelsekunde würden Sie sehen, wie alles brennbare Material auf der Vorderseite des Gebäudes abbrennt (o.r.). Das Innere des Gebäudes würde natürlich auch in Brand geraten. Etwa vier Sekunden nach Ausbruch der Brände würde die Schockwelle eintreffen (u.l.). Man kann sehen, wie die Kante der Schockwelle die Dachziegel abreißt und die Vorderseite des Gebäudes einstürzen läßt. Und dann wird das Gebäude von der gesamten Schockwelle umhüllt und zerquetscht (u.r.).

Es entsteht ein Feuer, das ein riesiges Gebiet erfaßt. Das wird durch aufstei­gende Windströmungen ausgelöst, und es kommt zu einem Regensturm. Das Bild stammt aus Hiroshima. Es käme zu einem Sturm aus radioaktivem schwarzem Regen, der in der Leeseite der Brandzone niedergehen würde.

Die Intensität des Feuers wäre so groß, daß es auf den Straßen zu Tornados käme (Abbildung 10). Wenn Menschen auf den Straßen davon überrascht werden und zu fliehen versuchen, werden sie praktisch auf offener Straße verbrennen. Und wer sich in einem Schutzraum befindet, der würde quasi gebraten (Abbildung 11).

Hier möchte ich aufhören. Ich halte es für wichtig, daß die Menschen verstehen, womit wir es hier zu tun haben. Wir wollen nicht, daß so etwas passiert. Das ist der Punkt, den ich machen möchte. Und wir müssen die Realität verstehen, um ausreichend Besorgnis darüber zu wecken, was passieren würde, wenn wir diese Lage außer Kontrolle geraten lassen.

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