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Neue Solidarität
Nr. 1-2, 8. Januar 2026

Deutschland ab 2026 bevorzugtes Erstschlagziel

Der bekannte Historiker und Buchautor Wolfgang Effenberger hat am 28. Dezember einen längeren Aufsatz über die Pläne der US-Regierung zur Stationierung weitreichender Waffensysteme in Deutschland veröffentlicht, in dem er anhand von zahlreichen ausführlichen Zitaten einschlägiger Experten nachdrücklich vor den Folgen dieser Stationierung warnt. Wir skizzieren im folgenden Kernpunkte seiner Argumentation, den vollständigen Aufsatz mit Grafiken finden Sie auf Wolfgang Effenbergers Internetseite unter:
https://wolfgangeffenberger.com/zusatz.php?Lang=de&SeiteID=ARTIKEL1&SeiteIDNr=37

Effenberger beginnt:

Er beschreibt dann diese Waffensysteme genauer:

Effenberger weist darauf hin, daß die Bundesregierung Washington bereits eine formelle Voranfrage für den Erwerb des Typhon-Startsystems gestellt habe, mit dem sowohl Tomahawk als auch SM-6 verschossen werden können, und den Kauf dieser Systeme für die Bundeswehr plane.

Er zitiert Verteidigungsminister Pistorius, der dabei die Fähigkeit betont habe, „zurückschießen zu können, wenn die Kinschal und Iskander kommen”. Diese Logik, kommentiert Effenberger, „entspricht dem Konzept präemptiver Gegenschlagfähigkeit, das in der militärstrategischen Debatte als destabilisierendes Element gilt, da es den Anreiz für Präventivschläge erhöht“.

Um aufzuzeigen, wie gefährlich diese Entwicklungen sind, verweist Effenberger auf die von Präsident Putin bekanntgegebene Änderung der russischen Prinzipien zum Einsatz von Atomwaffen, „wonach ein Einsatz weitreichender Waffen gegen Rußland durch eine Nicht-Atommacht (wie die Ukraine) eine Gegenaktion mit Kernwaffen erlauben könne, wenn diese Nicht-Atommacht von einer Atommacht unterstützt wird“.

Effenberger zitiert Lühr Henken vom Bundesausschuß Friedensratschlag, der die Stationierung der Hyperschallwaffe Dark Eagle mit dem sogenannten NATO-Nachrüstungsbeschluß vor 45 Jahren vergleicht. Mit Dark Eagle, einem der drei neuen US-Waffentypen, betont Effenberger, nehme die Vernichtungsgefahr in Deutschland dramatisch zu:

Lühr Henken zufolge handle es sich bei Dark Eagle um eine geostrategische Offensivwaffe, „die das nuklearstrategische Gleichgewicht zu Gunsten der USA untergräbt und die russische nukleare Zweitschlagskapazität massiv bedroht“.

Effenberger verweist auch auf die Zoom-Konferenz des Schiller-Instituts vom 2. Oktober 2024, „Ein weiterer Schritt näher an der nuklearen Apokalypse: Deutschland braucht eine Sicherheitsarchitektur”, an der u.a. der Nuklearwaffenexperte Ted Postol teilgenommen hatte. Er warnt, Rußland werde „alles tun, um nicht der ständigen Bedrohung durch US-Hyperschallwaffen auf deutschen Boden ausgesetzt zu sein. So bleibt eigentlich nur ein Präventivschlag. Wie kann ein deutscher Kanzler zulassen, daß die USA hier in Deutschland das ,Messer am Hals Rußlands‘ installieren? ... Sind die deutschen Politiker tatsächlich naiv genug, die atomare Bedrohung durch ihre Kriegstreiberei auszublenden? Oder hat das Ganze Methode?“

Effenberger schließt: „Nach dem Stand der Entwicklung in den letzten Tagen sollte sich niemand der Illusion hingeben, ein 3. Weltkrieg bzw. ein Atomkrieg sei ausgeschlossen. Damit diese Apokalypse nicht eintritt, muß den Kriegstrommlern unbedingt ihr Spielzeug aus der Hand genommen werden.“

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