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Neue Solidarität
Nr. 48, 26. November 2020

Die Welt nach den Wahlen in den USA

Eine Welt auf der Basis von Vernunft schaffen

Das Schiller-Institut wird am 12. und 13. Dezember 2020 eine internationale Internet-Konferenz abhalten, auf der die für die gesamte Menschheit entscheidende Frage im Mittelpunkt steht: „Die Welt nach den US-Wahlen: Eine Welt auf der Basis von Vernunft schaffen“.

Wie auch immer der beispiellose Machtkampf um die jüngsten Wahlen in den USA ausgehen mag, es ist bereits jetzt klar, daß es sich dabei nicht um eine rein inneramerikanische Angelegenheit handelt, sondern um ein Ereignis von höchster internationaler strategischer Bedeutung. Nach vier Jahren einer gleichgeschalteten internationalen Kampagne zur Verteufelung des US-Präsidenten Donald Trump – aber auch gleichzeitig des russischen Präsidenten Wladimir Putin und des chinesischen Präsidenten Xi Jinping –, nach einer gescheiterten Amtsenthebung, einem offenen Aufstand und nun einem unverschämten Wahlbetrug ist es dringend notwendig, daß die Welt schnell begreift: Das Ergebnis dieser Schlacht wird entscheiden zwischen einem dritten Weltkrieg und Frieden.

Trump hat sich den unerbittlichen Zorn des „Militärisch-industriellen Komplexes“ zugezogen, wie Präsident Eisenhower ihn einst nannte – die permanente Bürokratie, der sog. „Tiefe Staat“ und die Finanzinteressen der Londoner City und der Wall Street dahinter –, weil er es wagte, das Ende der „endlosen Kriege“ zu verkünden, und weil er ein gutes Verhältnis zu Rußland und China aufbauen wollte – was „eine gute Sache ist, nicht eine schlechte Sache!“

Wenn ein geistig unfähiger Joe Biden als Alibi-Präsident eingesetzt würde, um nach ein paar Wochen durch Kamala Harris und damit den pro-interventionistischen Kriegsapparat der Bush-Obama-Jahre ersetzt zu werden, wird die Welt sehr bald in einen Krieg gegen Rußland und China hineingezogen, der sich bis in den Weltraum erstrecken würde.

Die zweitägigen englischsprachigen Diskussionen und Beratungen werden simultan in verschiedene Sprachen, darunter Deutsch, Spanisch und Französisch übersetzt. Folgende Panels sind bisher vorgesehen:

PANEL 1 (Samstag, 12. Dezember, 15.00 Uhr MEZ): Welche Folgen hat das derzeitige Drama in den Vereinigten Staaten für den globalen Kampf zur Ersetzung des gegenwärtigen, bankrotten Finanzsystems durch ein neues Paradigma, wie Lyndon LaRouche es über fünf Jahrzehnte hinweg entworfen hat? Die Konferenz findet am Vorabend der Sitzung des Wahlmännerkollegiums am 14. Dezember statt, das darüber entscheidet, wer der nächste Präsident der Vereinigten Staaten wird. Bis dahin werden die Beweise für die Wahlbetrugsvorwürfe von Präsident Trumps Anwälten, die behaupten, sie könnten beweisen, daß er die Wahl gewonnen hat, die Enthüllungen von Whistleblowern über die Methoden des Wahlbetrugs sowie die Aufdeckung weiterer Aktivitäten und Kapazitäten, die Teil eines drohenden Staatsstreichs in den Vereinigten Staaten sind, den Hintergrund bilden, vor dem die Wahlmänner ihre Wahl treffen müssen. Das Panel enthält auch den Bericht eines Round Table, das am 28. November zusammentritt, um Beweise für Wahlbetrug und Putschvorbereitungen in den USA zu sammeln. Es wird namhafte US-Experten aus den Bereichen Verfassung, Recht und Geheimdienst zusammenbringen, und dramatisch vor Augen führen, welche Bedeutung heute Benjamin Franklins Antwort auf die Frage hat, welche Staatsform er den Vereinigten Staaten gab: „Eine Republik – wenn wir sie erhalten können.“

PANEL II (Samstag 19.00 Uhr): Was muß getan werden, um eine neue internationale Sicherheitsarchitektur, die das Überleben der menschlichen Gattung garantiert, auf die internationale Tagesordnung zu setzen? Die Sprecher dieses Panels werden die Kriegsgefahr in den Zusammenhang mit dem bevorstehenden Kollaps des transatlantischen Finanzsystems stellen und über die möglichen Folgen von Zentralbankplänen für die Digitalisierung der Währungen diskutieren. Es bleibt dringend notwendig, die von Lyndon LaRouche vorgeschlagenen Vier Gesetze umzusetzen, insbesondere die Schaffung eines internationalen Kreditsystems in Form eines Neuen Bretton-Woods-Systems und die internationale Zusammenarbeit in der Weltraumforschung und einer auf der Kernfusion basierenden Wirtschaft. Es ist daher von äußerster Dringlichkeit, daß der von Präsident Putin vorgeschlagene G5-Gipfel der fünf Ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates unverzüglich einberufen wird, denn in dieser zugespitzten Krise ist es die Pflicht der mächtigsten Nationen der Welt, gemeinsam zu handeln, um eine geopolitische Katastrophe abzuwenden. Dieser Gipfel oder besser eine Reihe von Gipfeltreffen muß Lösungen für die existentiellen Herausforderungen definieren, vor denen die Menschheit steht, und die Bereiche der gemeinsamen Ziele der Menschheit festlegen, wie z.B. die Schaffung neuer Plattformen für die Weltwirtschaft durch die kommerzielle Nutzung der Fusionsenergie und die internationale Zusammenarbeit bei der Erforschung des Weltraums.

PANEL III (Sonntag, 13. Dezember, 15.00 Uhr): Welches Programm brauchen wir, um die Folgen von 50 Jahren neoliberaler Wirtschaftspolitik auf der Welt, wofür die COVID-19-Pandemie nur das offensichtlichste Beispiel ist, zu überwinden? Wenn COVID-19 und die Gefahr künftiger Pandemien überwunden werden sollen, muß sich die Weltgemeinschaft darauf einigen, ein Weltgesundheitssystem aufzubauen, d.h. ein modernes Gesundheitssystem in jedem Land der Erde. Es muß auch eine neue Ebene der internationalen Zusammenarbeit in den Biowissenschaften geschaffen werden, um Heilmittel für bisher unheilbare Krankheiten zu finden und um das Leben als solches im Universum besser zu verstehen.

Wie der Leiter des Welternährungsprogramms, David Beasley, bekanntgab, sind in diesem Jahr bereits sieben Millionen Menschen verhungert, was leicht hätte verhindert werden können. Und angesichts der unmittelbaren Gefahr, daß in den nächsten Monaten 30 Millionen weitere Menschen verhungern könnten und darüber hinaus 260 Millionen im nächsten Jahr, brauchen wir eine umfassende Änderung der weltweiten Agrarpolitik. Das Ziel muß es sein, Ernährungssicherheit in allen Ländern und eine Verdoppelung der weltweiten Nahrungsmittelproduktion zu erreichen.

Um Antworten auf diese existentiellen Bedrohungen für die Menschheit zu finden, müssen wir in einem neuen Paradigma denken. Statt der Profitmaximierung für eine privilegierte Finanzoligarchie müssen die gemeinsamen Ziele der Menschheit an die erste Stelle gesetzt werden. Zu diesem Zweck ist ein „Komitee des Zusammenfalls der Gegensätze“ (Coincidentia Oppositorum), ein vom großen Renaissance-Denker Nikolaus von Kues entwickeltes Konzept, gegründet worden. Ziel des Komitees ist es, daß in vielen Nationen Kräfte guten Willens zusammenarbeiten, um diese Krisen zu lösen.

PANEL IV (Sonntag 19.00 Uhr): Wir brauchen eine Renaissance der klassischen Kultur, bei der die Jugend eine besondere Rolle spielen muß. In diesem Moment der Geschichte, wo die Grundlagen der Gesellschaft erschüttert sind, gibt es einen enormen Hunger nach Schönheit großer Kunst, nach den hohen Idealen der Menschheit, wie sie in den großen Kompositionen der klassischen Musik und Dichtung zum Ausdruck kommen. In allen großen Zivilisationen hat es Dichter, Komponisten und Philosophen gegeben, die den Menschen als schöpferisches Wesen dargestellt haben, und es wird der Dialog zwischen diesen Kulturen sein, der eine neue Ära der Menschheit herbeiführen wird. In diesem Sinne wird die gesamte Konferenz dem Beethoven-Jahr gewidmet sein, weil Beethovens Werke uns Menschen wieder Hoffnung auf eine bessere Zukunft geben.

Sie können sich für die Konferenz anmelden unter https://schillerinstitute.com/de/. Die Anmeldung ist erforderlich für die Teilnahme an der Diskussion und für den Zugang zu den Übersetzungen auf Deutsch, Französisch und Spanisch.