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Neue Solidarität
Nr. 3, 16. Januar 2020

China stellt sich 2020 neuen Herausforderungen in der Raumfahrt

Nachdem China letztes Jahr einen Rekord an Weltraumstarts aufstellte und als erstes Land auf der erdabgewandten Seite des Mondes landete, wird es sich 2020 den Herausforderungen von drei Weltraummissionen gleichzeitig stellen: dem Aufbau der Infrastruktur für eine ständige bemannte Präsenz im Weltraum, der intensiveren Erforschung des Mondes sowie seiner ersten Planetenmission. In allen drei Bereichen hat Chinas stetiger Fortschritt die Grundlage für bahnbrechende Fortschritte geschaffen. Doch für den Sprung in neue Bereiche braucht es eine neue Stufe in der Raketentechnik.

Bei Missionen in die Erdumlaufbahn oder zum Mond ist die Zeitplanung flexibel, im Gegensatz zum Mars: Mit dem heute verfügbaren chemischen Antrieb kann die Reise, die 7 Monate dauern kann, nur alle 26 Monate stattfinden. Sollte also der Start der Rakete Langer Marsch 5 scheitern, wäre zwei Jahre lang keine chinesische Marsmission möglich.

Der zweite Start der Rakete im Juli 2017 scheiterte an einem Triebwerksausfall. Das Triebwerk der ersten Stufe wurde überarbeitet und am Boden getestet. Am 27. Dezember wurde der über 8 t schwere Versuchssatellit Shijian-20, der schwerste und modernste Kommunikationssatellit des Landes, erfolgreich in die Umlaufbahn gebracht. Nach Angaben von Experten soll der Satellit den Ländern der Seidenstraße dienen.

Der erfolgreiche Start ist praktisch der Startschuß für die in diesem Jahr geplanten Missionen in der Erdumlaufbahn, auf dem Mond und auf dem Mars.

eir