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Neue Solidarität
Nr. 24, 11. Juni 2020

Erfolgreicher Weltraumstart kann Zusammenarbeit wieder in Gang bringen

Am 30. Mai wurde die SpaceX-NASA-Rakete mit der Crew Dragon-Kapsel, die Teil des Mond-Mars-Programms des Artemis-Projekts sind, erfolgreich gestartet. Es war das erste Mal seit neun Jahren, daß eine amerikanische Rakete von den USA aus gestartet wurde und amerikanische Astronauten ins All brachte. Seit der Einstellung des Shuttle-Programms flogen die Amerikaner mit russischen Raketen zur Internationalen Raumstation (ISS), da die USA unter den Regierungen Bush und Obama kein Nachfolgeprogramm für das eingemottete Space Shuttle hatten.

Am nächsten Tag, 19 Stunden nach dem Start, dockte die Kapsel an die ISS an, und die beiden US-Astronauten Bob Behnken und Doug Hurley schlossen sich der Besatzung an, die aus einem Amerikaner und zwei Russen bestand. NASA-Chef Jim Bridenstine legt großen Wert auf die amerikanisch-russische Zusammenarbeit im Weltraum, und er sagte: „Unsere Zusammenarbeit wächst über die irdische Geopolitik hinaus.“ Diese Partnerschaft reiche bis zur Apollo-Sojus-Mission 1975 zurück und setze sich mit der gemeinsamen Arbeit an der ISS bis in die Gegenwart fort.

Solche Äußerungen spiegeln das grundlegende Engagement vieler Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker wie auch der Astronauten aus vielen Nationen wider. Statt die Anstrengungen der einzelnen Raumfahrtnationen als Konkurrenz zu sehen, drücken die Beteiligten oft aus, wie solche Missionen der gesamten Menschheit dienen und den inhärenten Wunsch widerspiegeln, sich im Namen der Wissenschaft von geopolitischen Konflikten zu befreien, um eine bessere Zukunft für die ganze Menschheit zu schaffen. Dies war ein Grundgedanke der bahnbrechenden Arbeit des Weltraumwissenschaftlers Krafft Ehricke, einem Mitstreiter von Lyndon und Helga LaRouche, der den Begriff des „extraterrestrischen Imperativs“ prägte, um zu beschreiben, was die Menschheit zur Erforschung des Weltraums antreibt.

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