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Neue Solidarität
Nr. 37, 12. September 2019

Landtagswahlen in Sachsen: Ohne BüSo geht es nicht!

Ein Dank an unsere Wähler

Die BüSo-Bundesvorsitzende Helga Zepp-LaRouche sagte zu den Ergebnissen der sächsischen Landtagswahl, diese hätten gezeigt, daß es noch denkende Menschen in Deutschland gebe – nämlich diejenigen, die der BüSo und ihren Kandidaten ihre Stimme gaben. Bei diesen Menschen möchte sich der BüSo-Landesverband Sachsen recht herzlich bedanken.

Um genau zu sein, haben 2189 Sachsen für einen unserer zehn Direktkandidaten und 1665 Sachsen für unsere Liste gestimmt. Das sind mehr als 2000 sächsische Bürger, die verstanden haben, daß mit sogenannten „strategischen Wahlen“ – d.h. der Wahl des angeblich geringeren Übels, um ein angeblich größeres Übel zu verhindern –, nichts wirklich verändert werden wird. Es sind aber auch über 2000 Stimmen für das Neue Paradigma der internationalen Kooperation beim Ausbau der Neuen Seidenstraße und der Zusammenarbeit in der Erforschung und Besiedlung des Weltraums. Unsere Wähler wissen genau, daß Deutschland mit faulen Kompromissen keine Industrienation bleiben kann, denn alle anderen Parteien stecken im alten Paradigma der Finanzspekulation und der Deindustrialisierung durch Schröpfen der realen Wirtschaft und Vergrünung, d. h. Entkarbonisierung der Produktions- und Energieprozesse, fest.

Die für Deutschland und die Welt entscheidenden Themen hat nur die BüSo angesprochen, alle anderen waren vor allem damit beschäftigt, sich gegenseitig in möglichst schlechtem Licht dazustellen. Nur die BüSo hat vom Finanzkollaps und den Konsequenzen der Negativzinsen gesprochen und die Alternative anhand von Lyndon LaRouches „Vier Gesetzen“ dargelegt [siehe Neue Solidarität 25/2014]. Die Speerspitze der Kampagne war und ist eine klassische Bildung für Kernfusion und Weltraumfahrt. Genau dies ist die Richtung, die Deutschland einschlagen muß, wenn wir den grünen Unsinn beenden wollen. Unser Plakat mit dem gleichlautenden Slogan hat viele verschiedene Menschen angesprochen und auf uns aufmerksam gemacht (was aufgrund der fast nicht existenten Medienberichterstattung enorm wichtig war), darunter Lehrer, Wissenschaftler, Mittelständler, Mitarbeiter in (Kern)kraftwerken, Studenten und Schüler. Des Weiteren konnten wir mithilfe unserer Unterstützer 10.000 Flugblätter in zwei Auflagen und ca.7000 Kopien von Helga Zepp-LaRouches Appell „Verteidigt Deutschland als Industrienation“ [siehe Neue Solidarität 30/2019] verteilen. Für die Unterstützung beim Verteilen der Flugschriften und die Teilnahme an Infoständen und Kundgebungen möchte sich der Landesverband Sachsen ebenfalls bedanken.

Unabhängig davon, wie die zukünftige Landesregierung aussehen wird, sollte allen Menschen in Sachsen, aber auch im Rest der Republik klar sein, daß Deutschland ohne die BüSo, ihre Unterstützer und Freunde keine Zukunft haben wird, da stark davon auszugehen ist, daß ohne die Interventionen der BüSo die Politik der letzten 30 Jahre ad nauseam weitergeführt werden wird.

Einen ersten „Vorgeschmack“ dieser allgemeinen Tendenz haben die über 700 Angestellten des Kohlekraftwerks Jänschwalde bei Cottbus am Wahlsonntag erhalten. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat den Kompromiß zum geplanten Kohleausstieg bis 2038 weiter unterwandert und richterlich den Stopp in der Kohleförderung im Tagebau Jänschwalde erzwungen. Die Zukunft der Kohlebergbauarbeiter ist ungewiß.

Für uns bedeutet das, daß wir unsere Mobilisierung mithilfe der gewonnenen Unterstützer in Sachsen und auf nationaler Ebene fortführen werden. Dazu sind Sie alle herzlich eingeladen. Bitte kontaktieren Sie eines unserer Büros.

Madeleine Fellauer, stellv. Landesvorsitzende der BüSo Sachsen