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Aus der Neuen Solidarität Nr. 34/2008

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Das Empire, Soros und die
„demokratischen Revolutionen“

Destabilisierungen. Die „demokratischen Revolutionen“ in Osteuropa, bei denen George Soros eine zentrale Rolle spielte, erweisen sich als Teil der britischen Einkreisungsstrategie gegen Rußland.

Beleuchtet man die Aktivitäten von George Soros bei den verschiedenen „farbigen Revolutionen“ in Osteuropa und die künstlich gesteuerten „demokratischen“ Aufstände in Ländern der ehemaligen Sowjetunion, wird klar, daß es darum geht, Rußland für zukünftige inszenierte geopolitische Konflikte im Interesse der britischen Empire-Fraktion einzukreisen.

Eine der größten Operationen, die von Soros gelenkt wurde, war der Sturz des damaligen georgischen Präsidenten Eduard Schewardnadse, bei dem Micheil Saakaschwili an die Macht gebracht wurde. Dabei spielte das „Open Society Institute“ an der Columbia Universität eine wesentliche Rolle.

Von 1994 an bis 2003 hatten verschiedene Operationen unter Kontrolle von Soros, wie das „Open Society Institute“, das „Zentrum für Europäische Politik“ (CEP) und „Open Society Georgia Foundation“ (OSGF), mindestens 40 Millionen Dollar eingesetzt, um den damaligen Präsidenten Schewardnadse zu stürzen. 2003 war es dann soweit: die „demokratischen“ Schocktruppen setzten zum Endspurt an. Die kanadische Tageszeitung Globe and Mail berichtete im November 2003 anschaulich über die Ereignisse in Tiflis:

„..Im Februar legte der Milliardär George Soros die Grundlage für den Fall des georgischen Präsidenten Eduard Schewardnadse. Mit Geldern seines Open Society Institutes wurde ein 31-jähriger Aktivist aus Tiflis namens Giga Bokeria nach Serbien geschickt, um sich mit Mitgliedern der Otpor-(„Widerstand“)-Bewegung zu treffen und zu studieren, wie sie Straßendemonstrationen eingesetzt hatten, um Diktator Slobodan Milosevic zu Fall zu bringen. Im Sommer bezahlte die Stiftung von Herrn Soros dann einen Besuch von Otpor-Aktivisten in Georgien. Dort wurde ein dreitägiger Kurs abgehalten, bei dem mehr als tausend Studenten lernten, wie man eine friedliche Revolution durchführt.

Am letzten Wochenende [im November 2003] spielte das „Liberty Institute“, das mit Hilfe von Herrn Bokeria gegründet worden war, die wesentliche Rolle bei den Straßenprotesten, die Schewardnadse dazu zwangen, seinen Rücktritt einzureichen. Herr Bokeria sagte, daß er in Belgrad gelernt habe..., wie man erfolgreich öffentlichen Druck als Taktik einsetzt.“ Das erwies sich nach den umstrittenen Parlamentswahlen auf den Straße von Tiflis auch als erfolgreich.

Georgien war nicht das einzige Land, das den „farbigen Revolutionen“ der Soros-Jakobiner zum Opfer fiel. Dasselbe spielte sich in der Ukraine und anderen ehemalige Nationen des früheren Sowjetblocks ab.

Fusionierung von Soros und „Empah“?

Als Saakaschwili im Januar 2004 an die Macht kam, habe das „Duo“ des Milliardärs Soros und des damaligen stellv. Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Mark Malloch Brown (jetzt Lord Malloch Brown, Generalsekretär des Amtes für Auswärtiges und Commonwealth-Fragen), jedem offiziellen Regierungsmitglied vom Kabinettsniveau bis zum niedrigsten Polizeibeamten „Zuschüsse in Millionenhöhe zur Verfügung gestellt“, berichtete der Journalist Mark Almond am 14. November 2007 auf seiner Webseite. Almond merkte darin an, daß Saakaschwili „gut bezahlte“ Polizeikräfte zur Verfügung gehabt habe, die 2007 in den georgischen Wahlen gegen die Opposition eingesetzt worden seien.

Lord Malloch Brown ist nicht einfach ein Mitarbeiter von Soros und Gast in dessen New Yorker Haus, der Soros mit Geldern der UN bei seinem Kampf gegen souveräne Nationalstaaten geholfen hat, er ist sein Geschäftspartner. Im April 2007 wurde Malloch Brown stellvertretender Vorsitzender des Hedgefonds „Quantum Fund“, von dem Soros seine Milliarden hat. Wie die Financial Times damals berichtete, werde „Sir Mark“ auch als stellvertretender Vorsitzender von Soros' Open Society Institute fungieren, das sich „für Menschenrechte und Demokratie vor allem in Osteuropa und in den Ländern der früheren Sowjetunion“ einsetze. In einem weiteren Artikel vom 1. Mai 2007 in der FT hieß es, Soros habe in einem Brief den Teilhabern seines Quantum Hedgefunds mitgeteilt, daß Sir Mark ihn und seine zwei Söhne, die die Tagesgschäfte führen, in einer Reihe von Fragen beraten werde. „Mit seinen weitverzweigten internationalen Kontakten will Malloch Brown helfen, dem Fund weltweit Möglichkeiten zu eröffnen.“

Jetzt ist Malloch Brown Generalsekretär des britischen „Büros für Auswärtige und Commonwealth Angelegenheiten“. Ist er aus dem Quantum Fund und aus dem Open Society Institute ausgeschieden?

            eir

 

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