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Aus der Neuen Solidarität Nr. 34/2008

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Soros und der britische Einfluß im georgischen Regime

Der georgische Premierminister Wladimir „Lado“ Gurgenidse ist britischer Staatsbürger. Geboren 1970 in Tiflis, Georgien, arbeitete er Anfang 1997 für die anglo-holländische Großbank ABN-AMRO. Von 1998-2003 lebte er in London. Seit 1997/98 leitete er die Geschäftskunden-Abteilung der Bank für Rußland und dessen Nachbarstaaten. Zu den „Eroberungen“ von ABN AMRO in dieser Zeit gehörte das „Verschwisterungsprojekt“, mit dem die 1994/95 privatisierte Bank von Georgien geschluckt wurde. Von 1998-2000 war Gurgenidse ABN-AMRO-Direktor und Chef der Abteilung für Fusionen und Firmenübernahmen in den „aufstrebenden europäischen Märkten“. Nach der von George Soros organisierten „Rosenrevolution“ kehrte er nach Georgien zurück und wurde dort Vorstandschef der Bank von Georgien (2004-2006). Außerdem war er an dem vom UNDP (United Nations Development Program) und Soros gemeinsam betriebenen Struktur- und Finanzanpassungsprogramm für das Land („Kapazitäts-Aufbau“) beteiligt. Gurgenidse brachte ein Managementteam von ABN-AMRO und anderen anglo-holländischen Banken mit. Im November 2007 wurde er zum Premierminister und Regierungschef ernannt.

Der Vorsitzende des Georgischen Nationalen Sicherheitsrates, Alexander Lomaia, ist ein langjähriger führender Mitarbeiter von George Soros bei dessen Operationen in Georgien. Jetzt steuert er die militärischen Operationen des Landes. 2003-04 war Lomaia Exekutivdirektor der Open Society Georgia Foundation (Soros Foundation). In dieser Eigenschaft „leitete er die operationelle Mittelbewilligung und die administrativen Aktivitäten und überwachte die Einhaltung ihres Jahresbudgets von über 2,5 Mio. $. Er leitete den Stab von bis zu 50 Mitarbeitern der Programme, Finanzabteilung und Verwaltung.“

2003-04 war Lomaia auch Regionaldirektor des „Projekts Demokratie-Koalition“ des Open Society Institute für die ehemalige Sowjetunion, und „unterstützte den Koalitionsaufbau der NGOs in den neuen unabhängigen Staaten der früheren Sowjetunion, um für eine aktivistische Agenda der demokratischen Reform zu werben... Das Projekt förderte die Schaffung einer internationalen Föderation nationaler Koalitionen, die gemeinsam... demokratische Reformen auf der internationalen Bühne anstrebten.“

Der Vorsitzende des Ausschusses für die Euro-Integration im georgischen Parlament, David Darchiaschwili, ist früherer Exekutivdirektor der Open Society Georgia Foundation. Darchiaschwili arbeitete seit 1992 für die von Soros dominierten NGO-Netzwerke, vor allem im „Kaukasus-Institut für Frieden, Demokratie und Entwicklung“, einem „Partner-Institut“ des Open Society Institute von George Soros (zu dessen „Leistungen“ die Herausgabe einer georgischen Übersetzung des Buchs „Das Ende der Geschichte und der letzte Mensch“ des Neokonservativen Francis Fukuyama gehört.) Darchiaschwili war im Zeitraum zwischen 2006-2007 Exekutivdirektor der Open Society Georgia Foundation. In seiner jetzigen Position bringt er die parlamentarischen Institutionen Georgiens auf eine Linie mit den britisch-kontrollierten Empireplänen für die EU. Er arbeitet zusammen mit Organisationen wie dem ebenfalls von Soros gegründeten „European Council on Foreign Relations“. Mitgründer des ECFR ist u.a. Joschka Fischer.

 

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