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Neue Solidarität
Nr. 13, 27. März 2013

„Globale Zusammenarbeit statt globaler Krieg“

Bei einer internationalen Konferenz im iranischen Bandar Abbas stellte Hussein Askary die Entwicklungsperspektive des Schiller-Instituts vor.

Hussein Askary nahm vom 4.-7. März als Vertreter des Schiller-Instituts und der schwedischen LaRouche-Bewegung an einer internationalen Konferenz in der iranischen Hafenstadt Bandar Abbas teil und stellte dort die Ideen des Schiller-Instituts für ein „neues Paradigma“ vor. Auch Helga Zepp-LaRouche, die leider nicht persönlich an der Veranstaltung teilnehmen konnte, lieferte einen Beitrag zu der Konferenz - „Zweierlei Maß in der Außenpolitik: Warum nur ein Paradigmenwandel die Zivilisation retten kann“ -, der in der Konferenzdokumentation veröffentlicht wurde.

Die „21. Internationale Konferenz über den Persischen Golf“ trug den Titel „Die Welt im Umbruch: Geopolitische Entwicklungen in der Islamischen Welt und am Persischen Golf“ und wurde vom Institut für politische und internationale Studien (IPIS) und dem Generalgouverneur der Provinz Hormozgan veranstaltet.

Bisher hatten diese Konferenzen immer in Teheran stattgefunden, aber diesmal hatte man sich für Bandar Abbas, in Blickweite der Straße von Hormus, entschieden, um die strategische und wirtschaftliche Bedeutung des Golfs und dieser Provinz für den Weltfrieden und die wirtschaftliche Zusammenarbeit hervorzuheben. Bandar Abbas, wegen seiner guten Verbindungen in alle Welt auf dem Land-, See- und Luftweg manchmal auch als Verkehrshauptstadt des Iran bezeichnet, hat sich von einem isolierten Außenposten zu einem Knotenpunkt des Welthandels entwickelt, seit 1998 die zweigleisige, elektrifizierte Eisenbahnverbindung von Bandar Abbas über Bafq nach Maschhad fertiggestellt wurde und den Golf mit Zentralasien und dem Kaukasus verbindet.

Die Konferenz wurde vom ersten Vizepräsidenten des Iran, Mohammad-Reza Rahimi, und dem Generalgouverneur von Hormozgan, Ibrahim Azizi, eröffnet. Außenminister Ali Akbar Salehi übermittelte eine Grußbotschaft, die vom Generaldirektor des IPIS, Dr. Mostafa Dolatyar, verlesen wurde.

Beiträge zu der Konferenz kamen von Gelehrten aus Dutzenden von Ländern, darunter auch aus den USA (von denen jedoch keiner in den Iran reisen konnte), aus Deutschland, Rußland, Großbritannien, mehreren südamerikanischen Ländern, Japan, Indien und einigen arabischen Staaten. Beherrschendes Thema der Konferenz waren der „Arabische Frühling“ und seine Wirkung auf die internationale Geopolitik und den Golf, wobei der Krieg in Syrien und die Bedrohung durch religiöse und ethnische Kriege im Mittelpunkt stand.

Die iranischen Teilnehmer vertraten die offizielle Politik des Iran, mit den Nachbarstaaten wirtschaftlich und kulturell zusammenzuarbeiten und sich gegenseitig nicht in die inneren Angelegenheiten der jeweils anderen Staaten einzumischen. Es wurde viel Kritik an den USA und Großbritannien geäußert, weil sie die Länder der Region gegeneinander ausspielen und eine Atmosphäre der Instabilität und potentielle regionale oder sogar globale Konflikte schüren.

Hussein Askary sprach am zweiten Tag der Konferenz. Sein Vortrag über den Kampf der LaRouche-Bewegung und des Schiller-Instituts in den USA und in Europa gegen die britische Geopolitik und über Entwicklungsperspektiven für alle Nationen veränderte die gesamte Atmosphäre der Konferenz. Askary übermittelte zunächst die Grüße der Vorsitzenden des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, und berichtete über die beiden jüngsten Konferenzen des Schiller-Instituts in Flörsheim und in New York. Dann schockierte er die Konferenzteilnehmer mit einer Darstellung der kosmischen Bedrohungen für die Erde und die ganze Menschheit, als er die Meteoritenexplosion über dem russischen Tscheljabinsk ansprach, was das übliche geopolitische Denken und kleingeistige Streiten als unsinnig bloßstellte. Er berichtete über den russischen Vorschlag zur Strategischen Verteidigung der Erde (SDE) gegen Bedrohungen aus dem Weltraum und über die Pläne zur Begrünung der Wüsten als mögliche Foren der Zusammenarbeit zwischen den Nationen im gemeinsamen Interesse der Menschheit.

Damit änderte sich der Ton, und auch andere Redner der Konferenz aus Asien trugen Ideen für eine wirtschaftliche Zusammenarbeit vor.

Als der Gouverneur von Hormozgan an der Abschlußsitzung teilnahm, gab der Moderator der Konferenz Askary nochmals Gelegenheit, die Ideen des Schiller-Instituts zusammenzufassen. Er identifizierte dabei auf der vom Schiller-Institut erstellten Karte der „Weltlandbrücke“ Bandar Abbas als Ort der Verbindung zwischen Asien und Afrika und schlug vor, die Straße von Hormus zum Ausgangspunkt einer globalen Zusammenarbeit statt eines globalen Krieges zu machen.

eir