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Aus der Neuen Solidarität Nr. 24/2006

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LaRouche bekräftigt Warnung vor WM-Terror

Die Position der Cheney-Kriegsfraktion in der US-Regierung ist geschwächt. Aber die Gefahr neuer, großer Terroranschläge - insbesondere bei der Fußballweltmeisterschaft - ist nicht gebannt. Auch merkwürdige "Anti-Terror-Operationen" in London und Kanada müssen in diesem Zusammenhang gesehen werden.


Warnung aktualisiert

LaRouches Warnung vom 24. Mai vor einem möglichen großen Terroranschlag im Zeitraum Juni-Juli im Interesse und auf Veranlassung der synarchistischen Oligarchie, die sich durch die Finanzkrise und durch politische Rückschläge zunehmend bedrängt sieht, wurde inzwischen weltweit verbreitet (siehe Neue Solidarität 22-23/2006). Deutschland, wo vom 9. Juni bis 9. Juli die Fußballweltmeisterschaft ausgetragen wird, ist ein mögliches Anschlagsziel.

LaRouches Warnung wurde an deutsche politische Institutionen, Sicherheitsorgane und Medien herangetragen. 50 000 Exemplare einer BüSo-Broschüre mit dem Titel LaRouche warnt vor Terroranschlag - Synarchismus, Sport & Iran wurden in Berlin verteilt. Die Broschüre enthält LaRouches Erklärung vom 24. Mai und einen längeren Aufsatz von ihm über den Zusammenhang zwischen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise und der Gefahr neuer Terroranschläge. Eine PDF-Version dieser Broschüre können Sie unter www.wlym.de abrufen.

Auch in den Vereinigten Staaten wurde LaRouches Erklärung weit verbreitet. Seine Warnung wurde von zahlreichen Internetseiten in Italien, Frankreich, Schweden und Rußland sowie insbesondere in arabischen Ländern aufgegriffen, dort auch in der angesehenen Tageszeitung Al Watan.

In Rußland ist vor allem ein Sonderprogramm des russischen Radiosenders Radio Goworit Moskwa vom 31. Mai hervorzuheben. Der Sender interviewte den Chef des einflußreichen Nationalen Strategischen Institutes (NSI), Jurij Solosobow. Der Journalist Serafim Melentjew zitierte zwei Absätze aus der Erklärung LaRouches und bat dann Solosobow um einen Kommentar. Unter Verweis auf ein NSI-Memorandum der US-Regierung, in dem eine Zuspitzung der Lage um den Iran bis hin zu möglichen Militärschlägen zwischen März und Oktober 2006 vorhergesagt worden sei, sagte Solosobow: "Viele Militärs, insbesondere Igor Panarin, den ich persönlich sehr schätze, haben genau darauf hingewiesen: Von einem militärischen Standpunkt aus ist die Fußballweltmeisterschaft ein geeigneter Rahmen. Milliarden Fernsehzuschauer werden gleichzeitig die Nachrichten verfolgen, und es wird Liveübertragungen geben. Bilder einer Explosion in einem Stadion, die Gott verhüte, könnten so tatsächlich unmittelbar vor aller Augen stattfinden ... In diesem Zusammenhang ist LaRouches Äußerung, ungeachtet dessen, was die Menschen in Amerika selbst von ihm halten ..., durchaus überzeugend - sowohl was die Informationen, als auch die Analyse angeht."

Warnung aktualisiert

Am 5. Juni erneuerte Lyndon LaRouche seine Warnung, nachdem Polizeieinheiten in Toronto und London mit höchst fragwürdigen Durchsuchungsaktionen Schlagzeilen gemacht hatten. In einer von LaRouches Aktionskomitee LPAC verbreiteten Presseerklärung heißt es: "Trotz der zu begrüßenden Ankündigungen der Regierung Bush hinsichtlich direkter Verhandlungen mit dem Iran veröffentlichte Lyndon LaRouche eine aktualisierte Warnung, daß Terroranschläge auf die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland von US-Vizepräsident Dick Cheney dennoch kurzfristig als Vorwand für Bombenangriffe auf den Iran genutzt werden könnten."

Im Fall der Razzia in Toronto handelte es sich um eine "Sting-Operation" der kanadischen Sicherheitsbehörden. Die am 2. Juni verhaftete "islamistische Gruppierung" stand seit langem unter Polizeibeobachtung und war von der Polizei infiltriert. Wie der Toronto Star und andere kanadische Zeitungen berichteten, lieferte die kanadische Bundespolizei (RCMP) selbst drei Tonnen Ammoniumnitrat - Hauptbestandteil der großen Sprengladung, die 1995 bei dem Terroranschlag in Oklahoma City verwendet wurde. Den am 2. Juni verhafteten 17 kanadischen Muslimen, darunter fünf Jugendliche, wird von der RMCP vorgeworfen, Teil einer "einheimischen Pro-Al-Kaida-Zelle" zu sein, die Anschläge in Kanada und möglicherweise in den Vereinigten Staaten geplant habe.

In London durchsuchte die Polizei am 2. Juni um 4 Uhr morgens das Haus zweier in London geborener Männer aus Bangladesch und behauptete, diese hätten tödliche Anschläge mit Zyanid und anderen biologischen und chemischen Waffen gegen das Londoner U-Bahn-System und andere öffentliche Ziele geplant. Die Londoner Regenbogenpresse brachte Schlagzeilen wie "Terrorverdächtige planen Nervengasanschlag in London". Einer der beiden Männer wurde bei der Polizeirazzia, die auf Hinweisen eines nicht näher identifizierten "Informanten" des MI5 beruhten, angeschossen.

Nach gründlicher Untersuchung des Hauses mußte die Polizei einräumen, daß keinerlei Hinweise auf irgendwelche biologischen oder chemischen Waffen gefunden wurden. Inzwischen gibt die Polizei zu, daß sich ihr einziger Informant in dieser Sache mit seiner Behauptung, es drohten Zyanid- und Saringas-Attacken möglicherweise "geirrt" haben könnte.

Die Polizeirazzia überlappte sich zudem zeitlich mit der Veröffentlichung eines Untersuchungsberichtes zu den Anschlägen am 7. Juli 2005, in dem die Behörden, insbesondere der Londoner Polizeichef Ian Blair, nachdrücklich kritisiert werden. Anti-Terror-Razzien mit großer Medienaufmerksamkeit wurden in der Vergangenheit dazu genutzt, ein psychologisches Klima der Angst zu schaffen, um die Öffentlichkeit auf große Terroranschläge vorzubereiten.

In LaRouches aktualisierter Terror-Warnung heißt es: "Gehen Sie davon aus, daß die Gefahr für Deutschland immer noch besteht. Wenn, wie die Presseberichte zeigen, die beiden Zwischenfälle in London und Toronto von den Sicherheitsbehörden selbst ausgeheckt wurden, dann weckt dies den Verdacht, daß Anschlagspläne auf die Weltmeisterschaft trotz der jüngsten Rückschläge, die Dick Cheney und seine Kriegspartei durch die Initiative des amerikanischen Außenministeriums einstecken mußten, immer aktiviert werden können."

Lesen Sie hierzu bitte auch:
LaRouche warnt vor Terroranschlag - Homepage der BüSo

 

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