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Aus der Neuen Solidarität Nr. 18/2006

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Bürgerrechtsbewegung International


Kesha Rogers spricht vor Landesvorstand in Texas
Internetforum über Rentenversicherung in Lateinamerika

LYM besucht Maschinenbau-Ausstellung in Los Angeles

LYM interveniert in Mexikos Präsidentschaftswahlkampf

Kesha Rogers spricht vor Landesvorstand in Texas

Kesha Rogers von der LaRouche-Jugendbewegung (LYM), die für den Landesvorsitz der Demokratischen Partei in Texas kandidiert, sprach am 22. April in Austin vor etwa 50 Personen bei einer Sitzung des Landesvorstandes. Anlaß der Sitzung war die Wahl eines Interimsvorsitzenden bis zur Wahl des Landesvorsitzenden am 9. Juni, für die Kesha kandidiert. In ihrer dreiminütigen Ansprache betonte Rogers, die Diskussion müsse aus dem "inneren Heiligtum" der Demokraten in die Bevölkerung hinausgetragen werden, um die Basis der Demokratischen Partei zu mobilisieren. Die Partei habe viel zu lange vor der Politik des Freihandels und der Globalisierung kapituliert und sich Felix Rohatyns Kreisen ausgeliefert. Sie werde als Landesvorsitzende mit einem Programm der Rückkehr zum Erbe Franklin Delano Roosevelts dafür sorgen, daß junge Menschen für die Partei gewonnen werden. Nach der Sitzung kam Kesha mit vielen Teilnehmern ins Gespräch. Mehrere Mitglieder des Landesvorstands luden sie ein, vor ihren Ortsgruppen zu sprechen.

Anschließend sprach Kesha im Landeszentrum des Gewerkschaftsverbands AFL-CIO vor der Progressiv-Populistischen Koalition in der Demokratischen Partei von Texas. Sie verurteilte in ihrem Vortrag die "feindliche Übernahme" der Politik durch die Finanzinteressen. Nicht nur Republikaner wie Tom DeLay verträten das "große Geld", auch die Demokraten hätten vor dem Freihandel und der Globalisierung kapituliert. Sie kandidiere, um dem ein Ende zu machen. Die Demokratische Partei könne einen Erdrutschsieg einfahren, wenn sie sich im Sinne Roosevelts an die ärmeren 80% der Bevölkerung wende. Nach ihrem Vortrag gab es stürmischen Applaus. Auch hier erhielt sie etliche Einladungen, vor Universitäts- oder Kreisgruppen der Partei aufzutreten.

Internetforum über Rentenversicherung in Lateinamerika

An einem Internetforum, das auf eine Initiative der LaRouche-Jugendbewegung (LYM) in Iberoamerika zurückging, nahmen am 20. April neben der EIR-Journalistin Cynthia Rush und Vertretern der LaRouche-Jugendbewegung aus Argentinien und Mexiko Gewerkschafter aus Argentinien, Chile und Mexiko teil. Das Forum wurde live über das Internet übertragen und von Zuschauergruppen im mexikanischen Kongreß und im Evita-Musem in Buenos Aires mitverfolgt.

Cynthia Rush stellte die Diskussion in den Zusammenhang des bevorstehenden Finanzkollapses, der Unzurechnungsfähigkeit der Regierung Bush und des drohenden Militärschlags gegen den Iran, und beschrieb die besondere Bedeutung Lyndon LaRouches und der engeren Zusammenarbeit südamerikanischer Staaten in dem informellen "Club der Präsidenten". Dann berichtete Maria Luz Navarrette von der Nationalen Vereinigung der Steuerbeamten Chiles und vom Institut für die Normalisierung der Rentenversicherung (INP) über den Kampf ihrer Organisation gegen das privatisierte Rentensystem. Ihre Kollegin beim INP, Isabel Marquez, sprach über den "historischen Augenblick" ihres Landes in der Wahl der neuen Präsidentin Michelle Bachelet.

Leonardo Fabre, Generalsekretär der (peronistischen) Nationalen Union der Beschäftigten der Rentenversicherung Argentiniens, hob hervor, auch er sehe in der Synarchie - ein Begriff, den schon Juan Peron verwendete - den gemeinsamen Gegner. Agustin Castillo Lopez, Mitarbeiter des mexikanischen Abgeordneten und Generalsekretärs der Beschäftigten der Autonomen Universität Mexikos (STUNAM), Augustin Rodriguez, beschrieb die Versuche, Mexikos Rentensystem zu zerstören, und den Kampf seiner Gewerkschaft und anderer gegen diese Vorstöße. Zum Schluß sprach Diego Bogomolny über die Aktivitäten der LaRouche-Jugendbewegung.

LYM besucht Maschinenbau-Ausstellung in Los Angeles

Ende März veranstaltete die Gesellschaft der Produktionsingenieure (SME) in Los Angeles ihre Jahresausstellung der neuesten Werkzeugmaschinentechnik und Seminare, bei denen die Teilnehmer mit diesen neuen Technologien vertraut gemacht wurden. Teilnehmer waren Vertreter des einst bedeutenden amerikanischen industriellen Mittelstands, deren Markt mit dem drohenden Zusammenbruch der Automobilindustrie zu schwinden droht. Auch wenn die SME keine politischen Positionen vertritt, herrschte großes Interesse für die Aktivitäten der LaRouche-Jugendbewegung, deren Delegation die Stände und Vorführungen der Firmen besuchte. Die LYM wird die neuerworbenen Kenntnisse nutzen, um auf dem Landesparteitag der Demokraten Ende April darauf einzuwirken, die kernkraft- und fortschrittsfeindliche Haltung zu ändern.

LYM interveniert in Mexikos Präsidentschaftswahlkampf

Mit einer Intervention in eine Großveranstaltung des Präsidentschaftskandidaten der Partei der Nationalen Aktion (PAN), Felipe Calderon, machte die LaRouche-Jugendbewegung in Mexiko Schlagzeilen in vielen wichtigen Medien des Landes. Calderon sprach vor rund 4000 jungen PANistas in Mexiko-Stadt, als Mitglieder der LYM mehrere Transparente entfalteten. Darauf stand u.a.: "Unter der PAN wird Mexiko gebeugt werden", "Hütet euch vor dem IWF" und "Calderon mag Pinochets Chile".

Nach wenigen Minuten wurden die LYM-Vertreter aus der Halle gewiesen, aber ihre Intervention beherrschte die Medienberichterstattung über die Veranstaltung. Nicht nur die Tageszeitungen Excelsior, La Jornada, El Universal, El Financiero, El Economista, La cronica de Hoy und Milenio berichteten über den Zwischenfall, auch der nationale Fernsehsender Televisa 2, die Presseagentur OEM/El Sol sowie die Lokalzeitungen El Imparcial (Sonora) und El Occidental (Guadalajara) meldeten, daß die LYM Calderon eine faschistische Wirtschaftspolitik vorwirft.

 

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