* * * Internetforum mit Helga Zepp-LaRouche * * *
Aktuelle Ausgabe Diese Ausgabe Gehe zu ... Kernthemen Suchen Abonnieren Leserforum

Artikel als
=eMail=
weiterleiten

Aus der Neuen Solidarität Nr. 6/2004

Jetzt
Archiv-CD
bestellen!

  Produktive Kreditschöpfung 
  Neues Bretton Woods
  Glass-Steagall
  Physische Wirtschaft
  Kernenergie
  Eurasische Landbrücke
  Transrapid
  Inflation
  Terror - Cui bono?
  Südwestasienkrise
  11. September und danach
  Letzte Woche
  Aktuelle Ausgabe
  Ausgabe Nr. ...
  Heureka!
  Das Beste von Eulenspiegel
  Erziehungs-Reihe
  PC-Spiele & Gewalt 
  Diskussionsforum
  Wirtschaftsgrafiken
  Animierte Grafiken

LaRouche in 2004


Wahlkampf von den Bürgern getragen
Zulassung in New York und Illinois

LaRouche in den Medien

Kerry lernt von der LaRouche-Jugend

Wahlkampf von den Bürgern getragen

Lyndon LaRouches Wahlkampf wird von einer engagierten, kampferprobten Bewegung getragen und trifft auf breite Unterstützung in der Bevölkerung, wo immer LaRouche-Aktivisten - dem nahezu totalen Medienboykott zum Trotz - selbst auf die Bürger zugehen, um Spenden oder Unterschriften zu sammeln oder sie zu Wahlveranstaltungen einzuladen und in den Wahlkampf einzubeziehen.

Nach Angaben der Bundeswahlbehörde FEC erhielt LaRouche bis zum 30.9.2003 mehr als 2,3 Mio.$ in Einzelspenden. Nach der Anzahl dieser Einzelspenden liegt er unter allen Bewerbern an zweiter Stelle. Im Januar wurden ihm 838 000 Dollar "Matching Funds" ausbezahlt; dabei werden unter strengen Auflagen Spenden bis zu insgesamt 250 Dollar pro Spender vom Staat verdoppelt. Matching Funds gelten als Maß für den Rückhalt des Kandidaten im Land.

LaRouches Unterstützer haben bisher rund 125 000 Unterschriften gesammelt, um ihn für die Teilnahme an den Vorwahlen in zwölf Bundesstaaten zu qualifizieren: in Tennessee (6500 Unterschriften), Mississippi (700), Virginia (21 000), New York (58 000), Connecticut (12 000), Nebraska 600, Rhode Island (2500), Massachusetts (3000), Vermont (2500), Ohio (3000), Illinois (4800) und Wisconsin (9700).

Zulassung in New York und Illinois

Da gegen die eingereichten Unterschriften keine Einwände vorgebracht wurden, wurde LaRouches Kandidatur in den beiden wichtigen Staaten New York und Illinois zugelassen. Außerdem wurde er für die Vorwahlen in Kentucky, West Virginia und Louisiana zugelassen. Damit steht seine Teilnahme in 23 Staaten fest, in Nebraska wird darüber noch entschieden. Am 3.2. steht LaRouche in Delaware, Arizona, Oklahoma und Missouri zur Wahl, am 10.2. in Tennessee und Virginia, am 17.2. in Wisconsin, und am "Superdienstag", den 2. März, in Kalifornien, Connecticut, Maryland, Massachusetts, New York, Ohio, Rhode Island und Vermont.

LaRouche in den Medien

Während der Parteivorstand der Demokraten und die großen Medien seine Kandidatur immer noch totschweigen wollen, interessieren sich zahlreiche lokale Medien, vor allem Radiosender, für LaRouche und seinen Wahlkampf. Am 27. Januar, dem Tag der Vorwahl in New Hampshire (N.H.), gab LaRouche insgesamt vier Radiostationen Interviews. Viele andere Sender berichteten über eine Konfrontation von Mitgliedern der LaRouche-Jugend mit Howard Deans Vertreter Al Franken.

LaRouche begann den Tag mit einem halbstündigen Interview in dem bekannten Talkshowsender WKBR in Manchester, N.H. Es fand im Restaurant Merrimack statt, wo auch drei weitere Sender andere Kandidaten, u.a. Wesley Clark, interviewten. Zwei Stunden später gab LaRouche im Merrimack auch den Sendern WKRO aus Boston und KIRO aus Seattle Interviews. Auch KMOX aus St.Louis/Missouri, wo LaRouche am 29. Januar eine halbstündige Werbesendung im Fernsehsender KMOV-TV ausstrahlt, nahm ein Gespräch auf. Tags zuvor hatte Bob Barbin vom Sender WMOU in Berlin, N.H. ein Interview aufgezeichnet, aus dem am Wahltag wiederholt Ausschnitte gesendet wurden. Unterstützer aus Ann Arbor/Michigan und Chicago/Illinois berichteten, das Radio habe über LaRouches Wahlkampf und seine Kampagne gegen Cheney berichtet.

Das tat am 27. Januar auch die Zeitung The News Journal aus Wilmington/Delaware. Andere Zeitungen, wie der Manchester Union Leader, der Nashua Telegraph und der Harvard Crimson erwähnten die Interventionen der LaRouche-Jugend in New Hampshire. AP verbreitete am 21. Januar einen Bildbericht über LaRouches Wahlkampf als Gast des Landtagsabgeordneten Ed Fleming in Mississippi.

Kerry lernt von der LaRouche-Jugendbewegung

Die LaRouche-Jugend (LYM) nutzt den Wahlkampf, um die anderen Kandidaten zu "erziehen". Insbesondere Senator Kerry macht offenbar Fortschritte. Mike Reeves und Matt Ogden von der LYM berichten: "Es macht Spaß, einen Senator zu erziehen. New Hampshire ist sein Klassenzimmer, und seine Prüfung steht bevor. Heute (26.1.) sprach er in der Keene State University vor mehreren hundert Studenten und anderen Wählern. Wir wollten ihn aufmuntern und setzten uns in die erste Reihe... Als Kerry hereinkam, überquerte er die Bühne und gab uns die Hand. Ich hatte ein Exemplar von John F. Kennedys Buch Profile des Muts dabei und erinnerte ihn daran, daß Romain [von der LYM] ihm vor einigen Tagen ein Exemplar mit einer Inschrift über Hamlet, Kennedy und Unsterblichkeit gegeben hatte. Ich fragte ihn, ob er es gelesen habe, um sich Mut für seine Rede zu verschaffen.

Er hielt eine Standardrede und nahm dann Fragen aus dem Publikum an. Danach stand ich auf und rief: 'Senator Kerry, noch eine Frage.' Er kam selbst, um mir das Mikrofon in die Hand zu drücken. Ich schaute ihn an und sagte: 'Ich vertrete LaRouches Wahlkomitee. Ich habe eine sehr wichtige Frage. Ein Präsidentschaftskandidat muß Führung zeigen, als sei er bereits Präsident. Wir haben gestern gesehen, wie Sie sich Senator Kennedy anschlossen und aufdeckten, wie Dick Cheney half, Lügen über Geheimdienstinformationen zu verbreiten, um den Krieg anzufangen. Sie sollten den Mut haben, das weiter zu verfolgen. Zweitens: Sie haben gehört, was Robert Rubin vor zwei Wochen gesagt hat: daß der Dollarfall das Weltfinanzsystem zum Einsturz bringen kann. Dieser Einsturz wird das Kindergeschwätz aus diesem Wahlkampf vertreiben.' Kerry lächelte. 'LaRouche hat seine Lösungen vorgelegt. Was werden Sie tun, wenn das geschieht?'

Kerry antwortete: 'Ich kann jetzt nicht über das ganze Weltfinanzsystem sprechen, aber dies ist eine äußerst wichtige Frage. Zu Dick Cheney: Er ist der einzige Vizepräsident, der fast täglich zur CIA geht. Es ist möglich, daß er gelogen, die Wahrheit verdreht oder die CIA-Mitarbeiter unter Druck gesetzt hat. Ich weiß es nicht. Zum Finanzkollaps: Ich halte die Politik der Regierung, den Dollar herunterzureden, für falsch. Sie tut es, um den Preis der Exporte zu senken und so den Handel auszuweiten, damit die Wirtschaft vor der Wahl gut aussieht. Wir brauchen einen starken Dollar. Durch die Politik des Outsourcing wurde unsere ganze Produktion ins Ausland verlegt.'"

 

Aktuelle Ausgabe Diese Ausgabe Kernthemen Suchen Abonnieren Leserforum