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Aus der Neuen Solidarität Nr. 12-13/2003

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Endlager in Deutschland

Im Jahr 2000 vereinbarten Bundesregierung und Versorgungswirtschaft den Ausstieg aus der Kernenergie und eine Restlaufzeit von Kernkraftwerken von maximal 30 Jahren. In dieser Zeit fallen erhebliche Mengen sogenannten Atommülls an. Für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle gibt es zur Zeit kein Endlager in Deutschland - das Endlager Morsleben sowie das Forschungslager im Bergwerk Asse wurden geschlossen, das Endlager Konrad für nicht-wärmeführende Abfälle ist zwar genehmigt, doch sind dagegen mehrere Klagen vor dem Verwaltungsgericht anhängig.

Die weitere Erkundung des Salzstocks Gorleben wurde aufgrund unbegründeter "Zweifel" der rot-grünen Bundesregierung an der Eignung des Salzstocks abgebrochen, nachdem die deutsche Industrie bereits 2,7Mrd. DM in die Erforschung und Erschließung dieses Endlagers gesteckt hatte. Es handelt sich hier um "eine ideologisch motivierte, bewußte Verzögerung. Denn ein existentes Endlager für Nuklearabfälle würde ein oftmals als entscheidend eingestuftes Problem der Kernenergie lösen", schrieb Dr. H.U. Fabian am 30. Dezember 2002 in der FAZ.