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Liliana Gorini, die Vorsitzende von MOVISOL, Italien, veröffentlichte am 15. September 2012 die folgende Unterstützungserklärung für den Stuttgarter Oberbürgermeisterkandidaten der Bürgerrechtsbewegung Solidarität, Stephan Ossenkopp:
Mit Freude erfuhr ich von der Kandidatur von Stephan Ossenkopp als Oberbürgermeister in Stuttgart.
Italien verfolgt mit großem Interesse die Debatte in Deutschland über den ESM - der eigentlich nicht Staaten, sondern nur Spekulanten rettet - und die Vorschläge der BüSo für ein Trennbankensystem. Dieser Vorschlag ist gerade in die Camera dei Deputati und in den Senat in Italien eingebracht worden und gilt als einzige Lösung für die Krise und für Kreditschöpfung. Dafür setzt sich auch Stephan Ossenkopp ein. In diesem Sinne wäre seine Wahl zum Oberbürgermeister ein wichtiges Zeichen auch für Italien, das sehr unter der Austeritätspolitik von EZB und EU leidet.
Vor vielen Jahren arbeitete auch ich für eine kurze Zeit in Stuttgart, als Babysitter für eine deutsche Familie in Nellingen. Dort sangen die Kinder oft dieses lustige Lied:
Auf de’ schwäb’sche Eisebahne
Gibt’s gar viele Haltstatione:
Schtuagart, Ulm and Biberach
Mekkabeure, Durlesbach.
Es waren die siebziger Jahre, und damals wurden moderne Züge, wie heute der Transrapid, als ein Beitrag zum Fortschritt der Nation betrachtet. Der technologische und kulturelle Optimismus war noch weit verbreitet, der heute vom universellen Kulturpessimismus der Grünen ersetzt worden ist. Das Programm für eine weltweite Rekonstruktion, das die BüSo in Deutschland und Movisol in Italien vorschlagen, fördert genau diesen Kulturoptimismus von damals.
Deshalb lade ich die Italiener in Stuttgart ein, Stephan Ossenkopp zu wählen.
Ecco perchè sostengo la candidatura di Stephan Ossenkopp.
Di Liliana Gorini,
Presidente del Movimento Solidarietà (Italia)