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Aus der Neuen Solidarität Nr. 12/2009 |
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Dem Raubtierkapitalismus ein Ende bereiten
Unter der Überschrift „Sklaverei“ veröffentlichte die
niedersächsische „Zevener Zeitung“ den folgenden Leserbrief der
BüSo-Europa-Kandidatin Maria Räuschel.
Die Hiobsbotschaften in den Nachrichten steigern sich fast
täglich. Der Bürger kommt aus dem Angstzustand nicht mehr raus. Das ist wohl
auch so gewollt, denn wer Angst hat, hält den Mund. Doch das ist doch Sklaverei
wie im Mittelalter!
Wo ist denn eine Führungsperson in der Politik, die dem
Bürger Mut macht? Halbherzige Versprechungen und Schönreden der Probleme können
die Bürger nicht mehr überzeugen! Wie kommen wir aus dieser Misere wieder raus?
Es gibt nur einen Weg und der beginnt beim Bürger selbst.
Nur wenn alle aufwachen und für Recht und Freiheit kämpfen, werden wir auch
wieder Politiker bekommen, die sich für uns Menschen einsetzen. Sagen wir nicht
immer, das geht ja doch nicht, sondern besinnen wir uns auf das Gute in uns!
Alles ist möglich, wenn man sich mit Mut und Ausdauer der Aufgabe stellt. Vor
fast 20 Jahren haben es mutige Menschen in der DDR geschafft, die Freiheit zu
erringen, und das müssen wir wiederholen, damit wir dem Raubtierkapitalismus
weltweit schnellstens ein Ende bereiten.
Maria Räuschel, Zeven