Washington setzt die
NATO-Partner unter Druck
Beim NATO-Gipfel in Riga konnte sich die Regierung Bush mit der Forderung nach Truppenverstärkungen in Südafghanistan nicht durchsetzen. Aber Afghanistan ist nur das Vorspiel: Die NATO-Alliierten sollen Washington auch im Mittleren Osten - im Irak und gegen den Iran - "beistehen". Und gegen Rußland soll eine "Energie-NATO" in Stellung gebracht werden.
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Auf dem NATO-Gipfel in Riga, im Bild die Gastgeberin, die lettische Präsidentin Vaira Vike-Freiberga und NATO-Generalsekretär Jaap te Hoop Scheffer, konnten sich Amerikaner, Kanadier und Briten mit ihrer Forderung, die anderen sollten ebenfalls Kampftruppen in den Süden Afghanistans entsenden, nicht durchsetzen.